ÖWA Plus: Sinkflug für stationär
 

ÖWA Plus: Sinkflug für stationär

Quelle: ÖWA Plus 2018-I; Grafik: HORIZONT
Angaben in Prozent der mobilen und rein stationären Internetnutzer in den letzten drei Monaten.
Angaben in Prozent der mobilen und rein stationären Internetnutzer in den letzten drei Monaten.

Die Mobile Nutzung ist weiter auf dem Vormarsch. ORF und willhaben matchen sich um Platz eins.

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Die ÖWA-Plus-Daten des ersten Quartals 2018 untermauern den bereits bekannten Trend: Das Surfen im Internet erfolgt hauptsächlich mobil, besonders bei den 20- bis 49-Jährigen. Insgesamt nutzen 80,6 Prozent das Internet unterwegs – das ist ein Plus von 7,4 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Rein stationär gesurft wird vor allem von der älteren Generation ab 50 Jahren. Gesamt sind es 19,4 Prozent der User, die das Web ausschließlich stationär nutzen. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 26,8 Prozent.

Das Surfen rein stationär verliert immer mehr an Bedeutung. Männer sind dabei der mobilen Nutzung gegenüber noch ein wenig aufgeschlossener als Frauen: 82 Prozent der Männer nutzen das Internet auch mobil, 79,1 Prozent sind es bei den Frauen. Wien weist den höchsten Anteil mit insgesamt 86,1 Prozent aus; in Oberösterreich, dem Bundesland mit der geringsten mobilen Nutzung, sind es immerhin auch noch 77,1 Prozent.

Ein Plus bei ORF.at Network

Bei den Reichweiten der Online-Angebote katapultiert sich das ORF.at-Network mit einem Zuwachs von 4,5 Prozentpunkten und 3,66 Millionen Unique Usern (56,4 Prozent Reichweite) an die Spitze des Rankings, gefolgt vom willhaben-Dachangebot mit 3,57 Millionen Unique Usern (55 Prozent). Den dritten Platz belegt das derStandard.at-Network, das eine Reichweite von 39,1 Prozent erzielt (2,53 Millionen Unique User). Bei den Einzelangeboten wiederum hat willhaben.at die Nase vorne: Die Plattform konnte im ersten Quartal des heurigen Jahres 3,57 Millionen Nutzer (55 Prozent Reichweite) für sich gewinnen. Das Onlineportal orf.at darf sich über 3,49 Millionen User (53,8 Prozent) freuen und derstandard.at wurde von 2,58 Millionen Unique Usern (39 Prozent) aufgerufen. Bei den Vermarktern liegt Goldbach Audience mit einer Reichweite von 62,9 Prozent (4,08 Millionen Unique Usern) vor austria.com/plus. Die Online-Vermarktungsgruppe von Russmedia erreichte 2,84 Millionen Unique User (43,9 Prozent).

Bei den mobilen Reichweiten kann sich mit 34,4 Prozent das Dachangebot von willhaben zum Sieger küren. Das ORF.at-Network muss sich mit einer Reichweite von 31,4 Prozent geschlagen geben, liegt aber noch um 8,2 Prozentpunkten vor dem heute.at-Dachangebot, das mit 23,2 Prozent Platz drei belegt. In der Kategorie „Einzelangebote mobil“ weist willhaben.at den höchsten Reichweitenwert auf: Mit 34,4 Prozent kann sich die Plattform deutlich vor orf.at platzieren, das eine Reichweite von 26,5 Prozent erzielt. krone.at legt im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres 5,2 Prozentpunkte zu und reiht sich mit 22,4 Prozent hinter orf.at ein.

Kleinere Angebote punkten

Markant ist, dass auch kleinere Angebote mit ihren Leistungswerten in der ÖWA Plus punkten konnten: So erzielte finanzen.at mit einer Reichweite von 280.000 Unique Usern die höchste Affinität (147) in der Kaufkraftstufe 1, bei der das gewichtete Pro-Kopf-Einkommen bei mehr als 2.251 Euro pro Monat liegt. Dahinter folgt die Plattform elektrojournal.at, die einen Affinitätswert von 135 (5.500 Unique User) aufweist und motor.at mit 52.000 Unique Usern. (Affinität 132).


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