Österreicher baut Suchmaschine für Vine
 

Österreicher baut Suchmaschine für Vine

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Twitters Video-App kann jetzt im Web durchsucht werden - Dienst steckt aber noch in seinen Anfängen

In einem Wochenend-Projekt hat der österreichische Web-Entwickler Luca Hammer, der auch für das Start-up Work.io tätig ist, eine (noch rudimentäre) Suchmaschine für den Video-Dienst Vine von Twitter programmiert. Der Kurznachrichten-Dienst hat Vine (derzeit als Gratis-App für iPhone) vor einigen Monaten für etwa 30 Mio. Dollar aufgekauft und als Bewegtbild-Alternative zu Facebooks Instagram neu gestartet.

Hammers Suchmaschine "Vine Search" erlaubt jetzt, die öffentlich zugänglichen Vine-Videos zu durchsuchen. Dabei wird der Text durchsucht, mit dem die Nutzer ihre 6-Sekunden-Clips vor dem Online-Stellen beschriften. Auf der Startseite präsentiert die Suchmaschine die neuesten Videos in drei bzw. vier Spalten, mit der Darstellung auf mobilen Endgeräten gibt es noch einige Probleme.

Einbetten in Webseiten
Wird eine Suchanfrage gestartet, listet Hammers Web-Dienst passende Videos, ohne sie aber automatisch abzuspielen - offenbar, um die Ladelast zu minimieren. Noch ist die Suchfunktion relativ langsam. Auch mit verschiedenen Browsern gibt es noch Kinderkrankheiten: So wird in Firefox kein Vorschaubild auf den Inhalt des Videos gegeben, während Chrome diese anzeigt.

Hammer ließ sich eigenen Angaben zufolge von der Webseite Justvined inspirieren, die die aktuellsten öffentlichen Clips präsentiert. Vine Search ist möglich, seit Vine die einfache Einbettung der quadratischen Videos im Web erlaubt (Ankündigung hier).
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