"NZZ" vereint Online- und Printredaktion
 

"NZZ" vereint Online- und Printredaktion

2012 wird die Digitalausgabe kostenpflichtig, da Print- und Onlineredaktion der Schweizer Zeitung zusammengelegt werden.

Die "Neue Zürcher Zeitung" ("NZZ") legt ihre Print- und Onlineredaktionen zusammen. Infolge werden alle Angebote der Marke "NZZ" digitalisiert und kostenpflichtig. In der ersten Hälfte 2012 sollen die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden. Das berichtet die Schweizer Seite Persoenlich.com.

Für die Leser ergeben sich zwei Veränderungen:

Neben der PDF-Ausgabe für das iPad soll es eine neue kostenpflichtige Digitalausgabe der "NZZ" und "NZZ am Sonntag" geben. Diese werde laut Chefredakteur Markus Spillmann nicht nur auf dem iPad, sondern auch auf anderen Geräten abrufbar sein und soll das „Look und Feel“ eines Onlineauftritts haben. „Wir haben gemerkt, dass es zunehmend eine Klientel gibt, die nicht mehr zeitungsaffin ist. Sie ist aber auch nicht zeitungsaffin auf dem iPad. Diese Klientel braucht eine andere Darbietungsform,“ so Spillmann.

Zweitens wird die "NZZ" für alle Produkte die Kostenpflicht einführen. Wieviel die Leser für die unterschiedlichen Angebote bezahlen müssen und ab welchem Datum genau die Bezahlpflicht eingeführt wird, ist noch offen.

Print und Online vereint


Für alle drei Kanäle werden die Inhalte künftig nur noch von einer einzigen Redaktion hergestellt. Print- und Onlineredaktion verschmelzen und werden in verschiedenen thematischen Redaktionen zusammengeführt, die dabei Inhalte für alle Kanäle produzieren, also für die Print-, iPad- und Onlineausgabe.
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