Neupositionierung bei Kobza Integra
 

Neupositionierung bei Kobza Integra

Stefan Joham
Beatrix Skias führt seit 2011 die Kobza Integra und hat gemeinsam mit Rudi Kobza die neue Strategie erarbeitet.
Beatrix Skias führt seit 2011 die Kobza Integra und hat gemeinsam mit Rudi Kobza die neue Strategie erarbeitet.

Die PR-Agentur Kobza Integra aus der Gruppe Kobza Media erhält einen neuen Anstrich und ein Rebranding. ,Content und Relations, die verbinden‘ lautet der Leitfaden in der Echtzeit-Welt. Außerdem: eine Instagram-Advent-Kampagne für Kunden

Trotz neuem Logo – von „Neustart kann bei Kobza Integra keine Rede sein“, betonen Beatrix Skias und Rudi Kobza im Gespräch mit HORIZONT gleich vorweg. Aber: Wer nah am ­Geschehen ist und glaubwürdig in Echtzeit berichtet, wie Blogger oder andere Influencer, ist nunmehr Opinion Leader. „Das bedeutet auch, dass sich Kommunikationsagenturen, die morgen noch bestehen wollen, dieser neuen digitalen Echtzeitwelt anpassen müssen“, so Kobza. „Wir haben daher bei Kobza Integra eine Neupositionierung vorgenommen.“ Soll heißen: Weg von einer reinen PR-Agentur hin zu einer digitalen Content-Agentur, die guten Content für alle Kanäle und Zielgruppen produziert, hin zum Interagieren. Kobza-Integra-Chefin Skias versichert gleichzeitig: „Dabei bleiben wir unseren PR-Werten weiter treu. Vertrauen und Glaubwürdigkeit bleiben weiterhin die Basis für langfristig erfolgreiche Kommunikationsarbeit.“ 

Auf der nun breiteren Spielwiese biete man den Kunden künftig ein ­integriertes Beratungs- und Umsetzungsangebot für die gesamte Welt der Kommunikation an. Die seit sechs ­Jahren geführte Marke wird bezüglich Positionierung in der Gruppe geschärft, um die Veränderungen am Kommunikationsmarkt aufzugreifen. Das Schlagwort laute „Content to Connect“, die Strategie werde im Überangebot der Kommunikation immer wichtiger. „Aber die Relations bleiben bei Kobza Integra der Kern“, so Skias, „weil die Unternehmen wie Medien die Kanäle immer mehr selbst bespielen, ist die Rolle der Agentur jene des strategischen Wegweisers, in Übereinstimmung mit der DNA der Unternehmen.“ 

Am Beispiel Waschmaschine
Zeitlich werden dabei erst die neuen, dann die klassischen Medien bespielt. „Wir sind ja so etwas wie eine laufende Content-Redaktion“, vergleicht Skias, auch am Beispiel der Samsung-Waschmaschinen-Kampagne mit Österreichs bestem Torhüter Robert Almer. Da ging erst das Video über Social Media viral und wurde später flankiert etwa von einem eine Seite großen Making-of in der Krone. Digitale Medien haben das Video hochgeladen, es gab Berichterstattung in den klassischen Medien, sowie POS-Aktivitäten bei Saturn und Media Markt. Demnächst wird die Kobza Integra zudem eine der allerersten Instagram-Kampagnen launchen.

Es gibt nunmehr einen Digital Content Manager und man screent laufend Trends mit möglicher direkter Relevanz für die Kunden, erzählt Kobza: „Wir kommunizieren innerhalb der Agenturgruppe in einer eigenen WhatsApp-Gruppe mit Namen ‚Content to Connect‘.“ Skias und er führen das für HORIZONT an ihren Smartphones gleich lebensecht vor, entsprechend jovial sind die Messsages beim Know-how-Sharing. Jeden Freitag tauscht man sich über spannende ­Cases und mögliche Trends aus. ­Kobza: „Kanäle gibt es genug, man muss sie bloß sinnvoll thematisch und strategisch vernetzen, um sie dann kostengünstig und schnell als Redaktion zu bespielen.“

Mehr zu Kobza Integra und den PR-Trends im Dossier „PR & Lobbying“ in HORIZONT 48. 
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