Neues Publikum: Ars Electronica erweitert mit...
 
Neues Publikum

Ars Electronica erweitert mit "Home Delivery" ihr Portfolio

Ars Electronica/Robert Bauernhansl
Das Ars Electronica Center in Linz.
Das Ars Electronica Center in Linz.

"Home Delivery" ist nicht als Ersatz für einen Besuch des vorerst weiterhin geschlossenen Museums gedacht, sondern ein neu entwickelter Vermittlungsansatz, der die Ars Electronica dauerhaft einem größeren Publikum erschließen soll.

Die zusätzliche und dauerhafte Angebotsschiene "Ars Electronica Home Delivery" startet am 1. Mai in Form einer zweiwöchigen Testphase und soll das Portfolio, beispielsweise für Schulen oder Unternehmen, nachhaltig aufwerten. Geboten wird ein wöchentliches Programm, das Guided Tours durch die Ars-Electronica-Ausstellungen, Ausflüge in die Ars-Electronica-Labs, Besuche im Machine-Learning-Studio, Konzerte mit Echtzeitvisualisierungen, Deep-Space-Live-Sessions, Workshops mit Engineers sowie Talks mit Artists und Scientists aus aller Welt umfasst. "Nichts davon soll aufgezeichnet, das allermeiste interaktiv und alles live sein", heißt es in einer Aussendung.

Führungen, Präsentationen und Workshops sollen künftig also nicht mehr nur im Ars Electronica Center in Linz, sondern auch im Web oder als hybride Formate durchgeführt und damit für ein Publikum jenseits der Grenzen Österreichs interessant werden. "Das wirklich Herausfordernde an 'Ars Electronica Home Delivery' ist, dass wir ja kein Museumsfernsehen machen, sondern ein Erlebnis kreieren wollen. Wie bei allen anderen Aktivitäten von Ars Electronica ist unser Anspruch auch hier, die Menschen nicht als bloße Empfängerinnen und Empfänger zu behandeln, sondern sie zu Mitwirkenden zu machen", erklärt Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter Ars Electronica.

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