Native Advertising treibt mobile Werbung an
 

Native Advertising treibt mobile Werbung an

Einer Befragung von Rubicon Project zufolge sollen sich Spendings weltweit mehr als verdoppeln

Dem "Mobil Buyer Survey 2015" des auf Real Time Advertising spezialisierten Unternehmens Rubicon Project zufolge sollen sich die Werbebudgets für native Advertising im Mobile-Bereich dieses Jahr mehr als verdoppeln. Waren es 2014 nur fünf Prozent, planen Online-Werber 2015 im Schnitt 13 Prozent für native Werbung ein. Insgesamt sollen der Befragung führende Managern von Trading Desks in Agenturen zufolge insgesamt fünf Prozent mehr für mobile Werbung, vier Prozent mehr für Videowerbung, aber zehn Prozent weniger für Desktop-Werbung ausgegeben werden.

In den USA ist der Markt für native Werbung besonders weit fortgeschritten. Dort sollen 2015 bereits 16 Prozent der gesamten Mobile-Ausgaben in dem Bereich umgesetzt werden. In Österreich ist der Markt für den Mobile-Bereich noch vergleichsweise bescheiden klein.

Wie Native Advertising funktioniert, ist auch am deutschen Markt ein gefragtes Thema. Der Digitalvermartker Tomorrow Focus Media hat gemeinsam mit dem Think Tank Medienmanagement der Hamburg Media School eine Analyse über die Wirkungsweise von nativer Werbung durchgeführt (Neurotion-Studie). Ihr zufolge würde die Kaufwahrscheinlichkeit nach einer nativen Werbekampagne um 36 Prozent steigen. Getestet wurde eine Kampagne des Hotelportals HRS, 49 Probanden wurden dabei mittels Eyetracking, EEG-Messungen und Befragung analysiert.
stats