Monatliches Datenvolumen in Österreich auf üb...
 

Monatliches Datenvolumen in Österreich auf über 202 GB gewachsen

RTR
Mit der neuesten Ausgabe des Telekom-Monitors bietet die RTR auch eigene Datenvisualisierungen.
Mit der neuesten Ausgabe des Telekom-Monitors bietet die RTR auch eigene Datenvisualisierungen.

Stetig wachsenden Datenhunger in Österreich belegt der aktuelle RTR-Telekom-Monitor: Monatlich finden in Österreich bereits Up- und Downloads im Ausmaß von durchschnittlich 202,5 Gigabyte pro Anschluss (akkumuliert: Festnetz und mobil) statt.

„Die Datenmengen werden in Österreich schon so groß, dass wir uns an neue Vorsilben bei den Maßeinheiten gewöhnen müssen“, kommentiert Telekom-Regulator Klaus M. Steinmaurer den neuen Telekom-Monitor seines Hause: "Tera-‘ reicht schon nicht mehr, geschweige denn ‚Giga-‘, wenn man sich die aktuellen Zahlen ansieht.“ Tatsächlich wurden allein im heimischen Festnetz im ersten Quartal des Jahres 947.494 Terabyte an Daten versendet und empfangen. Das entspricht fast einem Exabyte (0,9 EB). „Das Exabyte nur im Festnetz dürfte wohl 2019 noch geknackt werden“, glaubt Steinmaurer.

Festnetz und Mobilanschlüsse (mit 457.190 Terabyte im ersten Quartal 2019) gemeinsam haben das Exabyte längst erreicht: Die Summe aus festem und mobilem Up- sowie Download-Volumen entspricht für das Quartal 1.404.684 Terabyte oder 1,3 Exabyte. Theoretisch verbraucht derzeit jeder einzelne Festnetz-Anschluss 126,8 Gigabyte (GB) monatlich für Up- und Download, für Steinmaurer auch ein Spiegelbild der Beliebtheit von Video-, aber auch Gaming-Streams. Im Mobilfunk sind es 69,7 GB bei Datentarifen mit fixem monatlichen Entgelt. Über Smartphone-Pakete oder Datentarife mit genauer Abrechnung nach Verbrauch kommen weitere sechs GB monatlich dazu.

„Anhand des steigenden Datenverkehrs wird deutlich, wie wichtig der rasche gemeinsame Ausbau und die Innovationen von mobilen und festen Kommunikationsnetzen sind, um den Bedürfnissen des Marktes gerecht zu werden“, unterstreicht Steinmaurer. Wie der Telekom-Monitor jedoch ebenfalls zeigt, wirkt sich das auf Umsätze und auch Jobs bei den Telcos kaum oder gar nicht aus. Der RTR-Bericht zeigt das nunmehr auch in übersichtlichen Datengrafiken. Schon bisher waren die Daten zur Aufbereitung im CSV-Format bereitgestanden, was die RTR parallel zu den neuen Visualisierungen beibehalten will.

stats