Mobilkom Austria stellt UMTS-Nachfolge vor
 

Mobilkom Austria stellt UMTS-Nachfolge vor

Mit Internet High Speed Packet Access (I-HSPA) wird eine Übertragungsrate von bis zu 10,1 Mbit/s (100 Millionen Bit pro Sekunde) erreicht.

Mobilkom Austria (A1, Bob, B-Fee) präsentierte heute, 8. Mai, in Wien ihren Stand bei der Entwicklung der nächsten Stufe der dritten Mobilfunkgeneration UMTS (Universal Mobile Telecommunications System). Nach Eigenangaben wurde gemeinsam mit dem Infrastrukturanbieter Nokia Siemens Networks die weltweit schnellste I-HSPA-Datenübertragung live über ein mobiles Endgerät vorgestellt. Demnach wurde mit High Speed Packet Access (HSPA) eine Übertragungsrate von bis zu 10,1 Mbit/s  erreicht. Laut Aussagen von Mobilkom entsprach die verwendete Technik schon weitgehend jener von LTE (Long Term Evolution), die zukünftig Datenraten von bis zu 173 Mbit/s ermöglichen soll. Herkömmliche Übertragungsverfahren per HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) schaffen laut Mobilkom nur bis zu 7,2 Mbit – die aber „in der freien Wildbahn“ selten erreicht werden würden. Insgesamt gibt es in Österreich mehr als 600.000 mobile Breitbandanschlüsse – das ist (auf die Einwohnerzahl umgelegt) eine Vorreiterrolle in Europa. I-HSPA soll schon in einem Jahr eingeführt werden. Bei LTE könnte es Anfang 2010 so weit sein.
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