"Mobile-TV fliegt"
 

"Mobile-TV fliegt"

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Thomas Malleschitz (Marketing Director von Hutchison 3G Austria), Mark Selby (Vice President Sales and Industry Collaboration, Nokia) und Berthold Thoma (CEO von Hutchison 3G Austria).(c)H3G/Handl
Thomas Malleschitz (Marketing Director von Hutchison 3G Austria), Mark Selby (Vice President Sales and Industry Collaboration, Nokia) und Berthold Thoma (CEO von Hutchison 3G Austria).(c)H3G/Handl

Nokia und 3 zogen gestern im k47 Bilanz über vier Jahre Handyfernsehen.

2004 startete 3 in Österreich mit zwei Kanälen und „echtem Live-Fernsehen“ am Handy, seit Juni 2008 steht mobiles Fernsehen auch über DVB-H zur Verfügung, das pünktlich vor dem Ankick der Fußball-Europameisterschaft startete. 3-Kunden wählen mittlerweile aus 46 Mobile-TV- und Radiokanälen via UMTS-Streaming (davon 27 TV-Kanäle in HD-Mobile-TV-Qualität) und 20 weiteren Kanälen via DVB-H. Thomas Malleschitz (Marketing Director von Hutchison 3G Austria), Mark Selby (Vice President Sales and Industry Collaboration, Nokia) und Berthold Thoma (CEO von Hutchison 3G Austria) zogen gestern Resümee über die ersten vier Jahre Handyfernsehen in Österreich.







Mark Selby von Nokia erklärt: „DVB-H bedeutet auch Chancen für die Programmanbieter – da das traditionelle Fernsehen die jungen Zielgruppen weltweit immer weniger erreicht“. Laut Malleschitz bestimmen letztendlich die Engeräte die Nutzung von DVB-H, deswegen hat Hutchison 3G Austria bereits 23 Endgeräte von Nokia mit Mobile-TV in Österreich gelauncht, 13 davon bringen Fernsehen in High Definition-Qualität. Der Nutzen für 3 liegt laut Thoma in der Kundenaqusition und in der Differenzierung zu anderen Netzbetreibern: "Aktuell zählen wir 90.000 Kunden, die durchschnittlich sechs Minuten auf unseren Portalen verweilen." Fernsehen am Handy wird hierzulande von jedem dritten 3-Vertragskunden mindestens einmal im Monat verwendet. In Österreich brauche man als Netzbetreiber eine Million Kunden, um auf Dauer überlebensfähig zu sein. Wie weit Drei derzeit von diesem Ziel entfernt ist, wollte man gestern nicht verraten.







Für die Zukunft meinen die Fachmänner, dass DVB-H und UMTS-Streaming immer mehr verschmelzen werden. Zukünftig soll eine Software eigenständig zwischen den beiden Formen wählen, dem Benutzer soll das manuelle Einstellen erspart bleiben. Selby und Thoma zogen bei der Pressekonferenz jedenfalls einig Bilanz über Fernsehen am Handy: „Wenn man auf die vergangenen vier Jahre zurückblickt und die Entwicklung von Mobile-TV über UMTS-Streaming, HD-Mobile-TV und DVB-H nachvollzieht, sieht man, was uns gelungen ist: Mobile-TV fliegt“.
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