Mobile Tierliebe: Platogo baut Smartphone-App...
 

Mobile Tierliebe: Platogo baut Smartphone-App für "Vier Pfoten"

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Die Tierschutzorganisation lässt seine Unterstützer von unterwegs aus Petitionen unterzeichnen

Mit dieser App könnten sie im tierliebenden Österreich goldrichtig liegen: Das Wiener Entwickler-Studio Platogo, ursprünglich auf Social Games spezialisiert, hat für den Tierschutzorganisation Vier Pfoten eine Smartphone-App für iPhone und Android entworfen. Mit der kostenlosen Applikation sollen Nutzer unterwegs Petitionen unterschreiben und Protest-E-Mails abschicken können - natürlich immer im Sinne des Tierschutzes.

Scanner für Eier

Außerdem kann man mittels integriertem Barcode-Scanner im Supermarkt einfach überprüfen, ob man gerade zu Eiern aus Käfighaltung greift. Platogo hat dafür gemeinsam mit Vier Pfoten eine eigene Datenbank aufgebaut, auf die die App via mobilem Web zugreift.

Technisch basiert die App auf HTML5 und könne via Adobe PhoneGap schnell und einfach auf andere Smartphones wie etwa Windows Phones, gebracht werden. Außerdem ist die App mehrsprachig und kann so den Unterstützern der international tätigen Vier Pfoten einfach Informationen zu laufenden Kampagnen liefern. Spaß machen soll die Nutzung auch: Angemeldete Nutzer können Punkte für getätigte Aktionen sammeln und sich der Community so als besonders fleißiger Tierschützer präsentieren.

Mobiles Geschäft brummt

"Mobile ist auch bei uns immer mehr gefragt - ob Websites, Spiele oder Facebook-Kampagnen, ohne 'mobile' bekommen wir kaum noch Anfragen", so Platogo-Mitgründer Jakob Sommerhuber zu HORIZONT online. "Dass wir jetzt auch Apps anbieten, ist die logische Konsequenz. Derzeit arbeiten wir an einer noch größeren mobilen App - es ist ein Special Interest Social Network, Name und Kunde dürfen wir aber noch nicht verraten."

Platogo betreut künftig auch das Backend und wird zumindest die zwei kommenden Updates für die App entwickeln. Platogo hat neben der Tierschutzorganisation Kunden wie Zipfer, ÖBB, EVN, Intel, Bank Austria oder das Kunsthistorische Museum.
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