Männer lieben YouTube, Frauen dm
 

Männer lieben YouTube, Frauen dm

LIONEL BONAVENTURE
The "YouTube" logo is seen on a tablet screen on December 4, 2012 in Paris. AFP PHOTO / LIONEL BONAVENTURE / AFP PHOTO / LIONEL BONAVENTURE
The "YouTube" logo is seen on a tablet screen on December 4, 2012 in Paris. AFP PHOTO / LIONEL BONAVENTURE / AFP PHOTO / LIONEL BONAVENTURE

Eine neue Studie zu den beliebtesten Marken der Österreicher offenbart einige Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

YouTube, Wikipedia und Google: So schaut das Stockerl in einem Marken-Beleibtheitsranking der Österreicher aus. Auf den Plätzen folgen heimische Marken: Nämlich die greif- bzw. konsumierbaren Marken Manner und Vöslauer, so das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com auf Basis einer Erhebung über seine Smartphone-App "Brand.Swipe".

Die Marktforscher haben das Ergebnis auch auf Frauen und Männer heruntergebrochen. Dann schaut es etwas anders aus als im Gesamtschnitt. Demnach führen in der weiblichen Welt in Österreich dm vor Disney, Wiener Zucker, Google und Vöslauer bei den sympathischsten Marken. Danach kommen noch YouTube und Amazon, sowie Eskimo, Happy Day oder Milka.

Bei Männern sind es ganz vorne YouTube, Manner, Wikipedia, Rauch und Maestro. Knapp dahinter folgen Almdudler, Hofer, Amazon und Google. Bei der Jugend - den 14- bis 19-Jährigen - sind nur digitale Marken in den Top 5 - YouTube, gefolgt von Amazon, Google, Instragram und Wikipedia.

Die Untersuchung erfolgte mit 1.046 Marken. Über das heurige Jahr wurden 2,2 Mio. Bewertungen von den insgesamt 9.250 Benutzern der Handy-Applikation abgegeben, hieß es auf Nachfrage bei Marketagent. Etwas mehr als die Hälfte der App-Nutzer sind männlich. Die Methode funktioniert über ein Verschieben von Markenlogos nach rechts oder links - positive oder negative Assoziation wie bei der Dating-App Tinder. So kommt man auf derart viele Bewertungen. Das Ergebnis ist ein Index aus dem Quotienten aus "likes" und "dislikes".
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