Kurznachrichtendienst: Twitter verbannt Ex-Pr...
 
Kurznachrichtendienst

Twitter verbannt Ex-Präsidentenberater Steve Bannon

Screenshot: Youtube

Nach fragwürdigen Zitaten in seiner Youtube-Show wurde der ehemalige Berater von Donald Trump von Twitter und Youtube verbannt. 

Der ehemalige Berater von US-Präsident Donald Trump, Steve Bannon, wurde von Twitter verbannt, nachdem er in seiner Youtube-Show zu Gewalt gegen FBI-Direktor Christopher Wray und dem Pandemie-Experten Anthony Fauci aufgerufen hat.


In der Show diskutierte Bannon, was Trump in einer hypothetischen zweiten Amtszeit tun sollte.

Zunächst schlug er nur vor, Wray und Fauci zu entlassen, fügte später aber hinzu: "Eigentlich würde ich gerne in die alte Zeit der Tudors (englische Königsdynastie) in England zurückkehren, und ihre Köpfe auf Spieße stecken und ich würde sie in den beiden Ecken des Weißen Hauses als Warnung an Bundesbürokraten aufstellen."

Video gelöscht

Das Gespräch endete nicht in der Tudor-Zeit. Komoderator Jack Maxey sprach über das Hängen von Briten im 18. Jahrhundert in den USA. "Das haben wir früher mit Verrätern gemacht." Bannon antwortete: "So gewinnt man Revolutionen. Niemand will darüber sprechen, die Revolution war keine Gartenparty. Es war ein Bürgerkrieg. Es war ein Bürgerkrieg"

Twitter hat den Account von Bannon "permanent suspendiert", was bedeutet, Bannon kann dagegen berufen. Youtube hat die Episode seiner Show gelöscht, der Kanal von Bannon bleibt aber weiter bestehen. 

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