Kurznachrichtendienst: Twitter geht nicht meh...
 
Kurznachrichtendienst

Twitter geht nicht mehr gegen Corona-Falschinformationen vor

APA/AFP

Neuer Chef Elon Musk ließ Maßnahmen schon in der Vorwoche stoppen.

Twitter geht nach der Übernahme durch Milliardär Elon Musk nicht mehr gegen Falschinformationen über das Coronavirus vor. Die entsprechenden Maßnahmen wurden bereits am Mittwoch vergangener Woche gestoppt, wie aus einer Mitteilung auf einer Twitter-Webseite hervorgeht. Musk selbst hat die Pandemie verharmlost und die Lockdowns kritisiert, die zeitweise auch die Produktion im Stammwerk seines Elektroauto-Herstellers Tesla stoppten.


Der 51-Jährige hatte nach eigenen Angaben zwei Mal eine Covid-Erkrankung. Er ist gerade dabei, in großem Stil bei Twitter gesperrte Accounts wiederherzustellen.

100.000 Beiträge entfernt

Der Online-Dienst hatte 2020 Regeln aufgestellt, um die Verbreitung falscher und irreführender Informationen über das Virus und Impfstoffe zu unterbinden. Twitter verwies damals auf Gefahr für Menschen, die unwissenschaftliche Behandlungsmethoden anwenden oder auf Impfungen verzichten könnten.

Insgesamt wurden nach früheren Angaben wegen Verletzung der Regeln mehr als 100.000 Beiträge entfernt und über 11.000 Konten gesperrt. Das Vorgehen wurde vor allem aus dem rechten politischen Lager in den USA kritisiert.

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