Kurier zitiert Kreiskys "Team"
 

Kurier zitiert Kreiskys "Team"

Unter dem abgewandelten Kreisky-Motto „Lasst Brandstätter und sein Team arbeiten“ begleitet der Kurier redaktionell und mit einer Abo-Kampagne den Wahlkampf.

Keine Berührungsängste vor der Polit-Plakatflut im August/September zeigt der Kurier und hält dagegen: Seit 25. August läuft die aktuelle Leser- und Abo-Kampagne "Lasst Brandstätter und sein Team arbeiten" - ganz bewusst als Referenz an den Wahlkampf des SPÖ-Kanzlerkandidaten Bruno Kreisky aus dem Jahr 1971 angelehnt.

Zwei Sujets zeigen dieses Team auch - neben Herausgeber und Chefredakteur sind einmal Daniela Kittner (Innenpolitik) und Josef Votzi /Politik & Sonntag-Kurier) oder Martina Salomon (stellvertretende Chefredakteurin) und Andrea Hodoschek (Wirtschaft) zu sehen.

Die eigentliche Botschaft kommunizieren Wortplakate: "Erklären statt versprechen" und "Durchblick statt Halbwissen" sowie "Analysen statt leere Phrasen" sollen den aktualisierten Claim "Kurier - die 1. Wahl vor der Wahl" kommunizieren und auf das mit 8,50 Euro wohlfeile Kurzabo des Kurier aufmerksam machen.

Auf kurier.at/wahl2013 wird eine weitere Facette des aktuellen-Kurier-Werbe- und Redaktionsauftritts kommuniziert: "Wahlkampf braucht objektiven Qualitätsjournalismus", formuliert da Brandstätters Team selbstbewusst - und stellt (vergleichbar mit dem Faktencheck des ZDF ) und bietet da das "Kurier-Faktometer" an: Die wichtigsten Wahlkampf-Aussagen sollen "unter die Lupe" genommen und "auf ihren Wahrheitsgehalt" geprüft werden - gemäß "Faktometer" von "richtig über halb wahr bis ganz falsch".

"Wir können den Wahlkampf nicht den Parteien überlassen. Wir als Zeitung hingegen müssen genau überprüfen, welche Aussagen stimmen und welche nicht" formuliert Brandstätter; Kurier-Geschäftsführer Thomas Kralinger (auch VÖZ-Präsident), kommentiert trocken: "In der Vorwahlzeit werden die Wähler mit den verschiedensten politischen Aussagen konfrontiert. Durch seriöse Information können Zeitungen maßgeblich an der Entscheidung über die politische Zukunft Österreichs mitwirken. Der Kurier macht es sich zur Aufgabe, unabhängig und offen über das Thema Nationalratswahlen 2013 zu berichten und möchte seine Leser besser aufklären und dabei unterstützen, die politischen Parteiversprechen und Aussagen besser zu verstehen".

Voilá - fehlt eigentlich nur bei der Abo-Einladung ein weiterer legendärer Claim aus der SPÖ-Kreativschmiede aus den 1970ern: "Werden Sie Abonnent und begleiten Sie Brandstätter ein Stück des Weges".

Credits:
Auftraggeber: Kurier Marketing, Michaela Heumann, Lisa Huto, Andrea Posch
Agentur: WIRZ, Christoph Bösenkopf, Andrea Horn
Fotograf: Marcel Gonzalez-Ortiz/Weinper.
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