Kündigungen: Künstliche Intelligenz statt Red...
 
Kündigungen

Künstliche Intelligenz statt Redakteure bei Microsoft

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Software-Unternehmen entlässt dutzende Journalisten, da man stärker auf "Artificial Intelligence" (AI) setzen will.

Microsoft entlässt dutzende Journalisten bei Microsoft News und MSN. Die Kündigungswelle sei Teil einer größeren Restrukturierung beim Software-Konzern hin zu mehr Künstlicher Intellegenz (AI), die künftig stärker die Auswahl des Contents auf MSN.com und andere Applikationen übernehmen soll, so das Tech-Portal 'The Verge'. "Wie alle Unternehmen evaluieren wir unser Geschäft regelmäßig. Das kann zu verstärktem Investment in einigen Bereichen und - von Zeit zu Zeit - Umschichtungen in anderen Bereichen bedeuten. Diese Entscheidungen sind nicht das Resultat der derzeitigen Pandemie", so das Unternehmen in einer Stellungnahme. 


Laut Business-Insider sind 50 Mitarbeiter in den USA, laut Guardien 27 in Großbritannien von den Umschichtungen betroffen. Microsoft ist seit mehr als 25 Jahren im Nachrichtengeschäft tätig, nachdem es 1995 das Portal MSN gestartet hat. 1996 war das Software-Unternehmen Mitbegründer des US-Nachrichtensenders MSNBC, der seit 2012 im alleinigen Eigentum von NBC steht. Insgesamt hat Microsoft mehr als 800 Redakteure in 50 Standorten weltweit.

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