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EU-Kommission: Meta verstößt wahrscheinlich gegen Kartellrecht

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Kommission beanstandet, dass Meta seinen eigenen Online-Kleinanzeigendienst an sein persönliches soziales Netzwerk bindet,

Die Europäische Kommission wirft der Facebook-Mutter Meta Verstöße gegen das EU-Kartellrecht vor. Der US-Konzern verstoße wahrscheinlich gegen Regeln, da er den Wettbewerb auf den Märkten für Online-Kleinanzeigen verzerre und seine beherrschende Stellung missbrauche, erklärte die Brüsseler Behörde am Montag.


"Die Kommission beanstandet, dass Meta seinen Online-Kleinanzeigendienst, Facebook Marketplace, an sein persönliches soziales Netzwerk Facebook bindet", heißt es in einer Erklärung der Kommission zu ihrer vorläufigen Einschätzung. "Die Kommission ist zudem besorgt darüber, dass Meta Wettbewerbern von Facebook Marketplace unfaire Handelsbedingungen zum eigenen Vorteil auferlegt."

Geldstrafe

Die Ankündigung der Beschwerdepunkte greife allerdings nicht dem Ergebnis der Untersuchung vor, betonte die EU-Kommission. Sollte sie zu dem Schluss kommen, dass ein Verstoß vorliegt, könnte sie eine Geldstrafe von bis zu zehn Prozent des weltweiten Jahresumsatzes des Unternehmens verhängen.

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