Kinder sollen sicher surfen
 

Kinder sollen sicher surfen

Der deutsche Verein Netcode e.V. veröffentlicht Positionspapier mit zehn Grundsätzen für kindgerechte Werbung im Web.

Der Erfurter Internetverein Netcode e.V. hat dieser Tage ein Positionspapier veröffentlicht, das zehn Grundsätze für kindgerechte Werbung in Internet enthält. Dabei geht es dem Verein nicht darum, Werbung zu verbannen, sondern Websitebetreiber dazu zu bringen, nur erkennbare, kindgerechte und nicht manipulative Werbung auf ihren Angeboten zu platzieren - damit Kinder die Chance haben, den Umgang mit Medien und Werbung lernen und ihren Blick schärfen zu können. Kindgerechte Webseiten sollten deshalb eine klar erkennbare Trennung zwischen Inhalt und Werbung enthalten, Werbung sollte nicht direkt zum Kauf eines Produktes auffordern - "Kinder sind naiv und geben schnell sensible Daten wie Telefonnummer und Adresse her", so der Vorsitzende des Vereins -, sie sollte Kinder nicht beim Surfen oder Spielen behindern und darf vor allem nicht durch Links aus der Kinderseite hinausführen. Für Webseiten, die den "Zehn Grundsätzen" entsprechen vergibt der Verein das Netcode-Siegel.  Bisher haben jedoch von 150 Bewerbern nur 25 das Siegel erhalten.
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