Kinder „safe“ im Netz
 

Kinder „safe“ im Netz

Ein Tag zum Schutz der Kinder: Lernen, mit dem Medium Internet umzugehen.

Safer Internet Day: Den von der EU-Kommission ins Leben gerufenen internationalen Aktionstag nehmen Institutionen, Unternehmen und Medien zum Anlass, um sich für mehr Sicherheit im Web einzusetzen. In diesem Jahr würde sich das Augenmerk vor allem auf das Phänomen des sogenannten 'Cyber-Mobbings' richten, das vor allem Kinder und Jugendliche betreffe. Cyber-Mobbing sei im Grunde überall dort anzutreffen, wo Kinder und Jugendliche sich austauschen. "Das Spektrum reicht vom ungefragten und unbedachten Einstellen persönlicher Fotos auf öffentlichen Internetplattformen bis hin zur systematischen Verfolgung, Bedrohung und Beleidigung über E-Mail, Instant-Messenger und SMS", erklärt Birgit Kimmel, Pädagogische Leiterin bei www.klicksafe.de , dem deutschen Partner der EU-Initiative. Eine wesentliche Ursache dieser Problematik sei in der zunehmenden Nutzung von Web 2.0-Angeboten wie sozialen Online-Netzwerken durch Minderjährige zu sehen, die nicht nur Chancen bieten, sondern auch Risiken mit sich bringen würden. "Verschiedene Studien zeigen, dass vor allem jene Schüler, die sich zwischen der achten und 13. Schulstufe befinden, am stärksten von diesem Problem betroffen sind. In dieser Altersgruppe sind im Durchschnitt bereits rund 25 Prozent der Kinder mindestens einmal zu einem Opfer einer Cyber-Mobbing-Attacke geworden", merkt Kimmel an.  Dieses Problem gebe es jedoch nicht nur in Deutschland – im gesamten europäischen Raum sei es wichtig, Konflikte unter Teenagern zu beobachten, denn die neuen Möglichkeiten, schnell Informationen zu verbreiten, seien durch Handy und Internet so vielfältig, effizient und leicht umsetzbar wie nie zuvor.







SPÖ/ÖVP-Entschließungsantrag, der im Parlament eingebracht wurde. 

Die Hauptpunkte: 







* Sensibilisierung der Öffentlichkeit durch Verbreitung vonInformationen, Beteiligung und Vorbeugung zur Steigerung desProblembewusstseins in der Öffentlichkeit. 48 Prozent der Geldmittelstehen dafür europaweit zur Verfügung.







* Bekämpfung illegaler Inhalte sowie Bekämpfung schädlichenVerhaltens im Onlineumfeld und Missbrauch im Internet. Dabei geht esunter anderem auch um die Einrichtung öffentlicher nationalerAnlaufstellen und Hotlines für die Meldung illegaler Inhalte.







* Förderung eines sicheren Online-Umfeldes auch durch spezielletechnische Instrumente.







* Aufbau einer Wissensbasis durch Förderung der Zusammenarbeit unddes Austausches empfehlenswerter Verfahren auf internationaler Ebene.







Mehr Informationen finden Sie unter www.saferinternet.at.


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