Inhalte der "Futurezone" bleiben
 

Inhalte der "Futurezone" bleiben

Die Inhalte des IT-Portals "Futurezone" sollen auf dem Internetangebot des ORF weitergeführt werden - Pachner kann das Verbot nicht nachvollziehen.

Das neue ORF-Gesetz sieht neben einer ganzen Reihe von Maßnahmen vor, dass "nicht sendungsbegleitende" Angebote wie das IT-Portal "Futurezone" oder Spiele wie die "Ski Challenge" aufgegeben werden müssen (HORIZONT online berichtete). Nun ließ ORF ON-Geschäftsführer Karl Pachner verlautbaren, dass die Inhalte der "Futurezone" erhalten bleiben sollen, indem sie auf dem Internetangebot des ORF weitergeführt werden. Der Kanal werde zwar wie verlangt vom Gesetz mit 30. September 2010 eingestellt, die Inhalte werden bis zu einem gewissen Grad weiter beibehalten werden, so Pachner. Auch die Diskussionsforen sollen zumindest im Zusammenhang mit tagesrelevanten Themen sendungsbegleitend aufrechterhalten werden.

Dass der ORF künftig eine Mehrzahl der Internetforen nicht mehr betreiben darf, weil die Verleger auf diesen Geschäftszweig pochen, versteht Pacher nicht, schließlich habe man als Marktführer kein Geld mit den Foren verdient. Auch die "Futurezone" sei ein Nullsummenspiel. Und es sei schließlich auch ohne gesetzliches Verbot möglich gewesen, ein solches Portal zu gründen. Um eine erfolgreiche Foren-Community heranzuziehen, seien Investitionen notwendig, betonte Pachner. Dem ORF habe dies rein ökonomisch "überhaupt nichts gebracht".

(Quelle: APA)

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