"Ich hatte sehr viel Unterstützung"
 

"Ich hatte sehr viel Unterstützung"

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Cosima Serban ist neue Vizepräsidentin des iab austria.
Cosima Serban ist neue Vizepräsidentin des iab austria.

HORIZONT-Interview mit der neuen iab-Vizepräsidentin Cosima Serban.

1.       Hat Sie die Bestellung zur iab-Vizepräsidentin überrascht?


 Cosima Serban: Die Entwicklungen der letzten Monate waren für uns alle überraschend. Das entgegengebrachte Vertrauen ist eine große Ehre und Verantwortung. Ich freue mich darauf, nach zwei Jahren im Vorstand nun mein Know-how in dieser Position in die größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft einbringen zu dürfen. Die Umsetzung unserer Ideen wird harte Arbeit sein, aber wir sind ein extrem motiviertes und professionelles Team. Wir gehen die gemeinsam an! Mein Fokus liegt klar auf den Zukunftsthemen und der Roadmap, die wir gemeinsam skizziert haben. In dieser ehrenamtlichen Funktion geht es nicht um Ämter, sondern um die inhaltliche Weiterentwicklung und den Spirit des gesamten Vorstands, etwas für die Branche zu bewegen.

2.       Spürten Sie auch Gegenwind / Widerstand gegen Ihre Wahl?

Cosima Serban: Ich hatte vor allem sehr viel Unterstützung, für die ich sehr dankbar bin! Viele Kolleginnen und Kollegen im Vorstand und der Branche kennen meine Arbeit sowohl durch meine Daily Business Aktivitäten als auch durch meine Vorstandstätigkeit im iab austria. Ich habe rein inhaltliche Ambitionen, um Mehrwert für unsere Mitglieder und die ganze Branche zu schaffen. Wer mich kennt, weiß dass ich für Transparenz, Dialog auf Augenhöhe und Zielorientierung stehe. Natürlich ist jede Wahl eine offene Diskussion, der ich mich sehr gerne gestellt habe. Immer dem Hauptziel vor Augen, Mehrwert und Relevanz für alle zu schaffen.

3.       Welche persönlichen Faktoren waren ausschlaggebend für Ihre Nominierung?

Cosima Serban: Insbesondere in den letzten zwei Jahren, in der Vorstandsperiode 2017 bis 2019, hat das iab austria einen enormen Evolutionssprung hingelegt, was Mitgliederanzahl, Themenführerschaft, internationalen Austausch und Service betrifft. Es gibt noch sehr viel Potenziale zu heben. Wir werden gemeinsam anpacken und mehr das große Ganze in den Vordergrund rücken.

4.       Sehen Sie sich in der Nachfolge von Frau Vetrovska-Brychta oder soll mit Ihnen ein gänzlich neuer Zugang zum iab stattfinden?

Cosima Serban: Ich stehe für Kontinuität und kenne das iab austria als Mitglied und Vorständin. Persönlich sind mir holistische Ansätze, First-Mover-Strategien und relevanzstiftende Themen ein Anliegen. Natürlich bringt jede Personalie andere Schwerpunkte und Sichtweisen mit sich. Dieser Perspektivenwechsel bringt immer neue Potenziale. Bewährtes wird weitergeführt und neue Schwerpunkte dort gesetzt, wo wir die Branche voranbringen werden. Alles in engem Austausch mit dem Vorstandteam und den über 200 Mitgliedern. Markus Plank und ich ergänzen uns als Team auf persönlicher und professioneller Ebene ausgezeichnet. Uns vereint der offene Zugang auf alle Beteiligten, die wir ins Boot holen wollen, um gemeinsam schneller ans Ziel zu kommen. Wir möchten das iab austria zu einer Plattform gestalten, die Visionen und Ideen der Besten auf ein neues Niveau hebt.

5.       Welche Ziele und Ideen stellen Sie in den Vordergrund Ihrer Amtszeit?

Cosima Serban: Wir wollen dem iab austria einen weiteren Boost geben! Unsere Mitglieder sollen in allen Aktivitäten einen spürbaren Mehrwert wahrnehmen: Bei Ausbildungsangeboten, Informationen, Knowledge-Formaten und Networking-Aktivitäten. Dabei sind uns die Interessen aller Mitglieder wichtig. Die Mitgliederbasis ist zum Glück sehr diversifiziert und bildet die gesamte Digitalwirtschaft ab. Diesem Umstand wollen wir noch mehr Rechnung tragen. Transparenz und Meinungsvielfalt sind das Fundament, auf dem wir aufbauen, um mehr Innovation und Kreativität in das iab austria zu bringen. Die Mitglieder stehen im Zentrum aller Projekte. Wir haben die Chance, die digitale Welt zu gestalten und wollen das mit viel Freude und Spaß an der Sache angehen. Das iab austria möchte seinen Teil dazu beitragen, dass Österreich die Blicke aus dem Ausland auf sich zieht: Durch herausragende Ausbildungsangebote, Best Cases und einen starken Zusammenhalt in der Branche, mit dem wir mehr erreichen können.  

 

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