IAB Europe: Connected TV und programmatische ...
 
IAB Europe

Connected TV und programmatische Werbung kurbeln das Wachstum an

iab/leisure communications
 Melanie Gegenleithner, Leiterin der Arbeitsgruppe Programmatic
Melanie Gegenleithner, Leiterin der Arbeitsgruppe Programmatic

Zum siebenten Mal befragte das IAB Europe 300 Teilnehmer in 31 Märkten zu aktuellen Entwicklungen und Trends bei programmatischer Werbung.

Die Erkenntnisse der aktuellen Studie seien besonders aufschlussreich, da erstmals auch das Ende der Third-Party-Cookies und damit verbundene Entwicklungen thematisiert werden. Inhousing, Connected TV und bessere Datennutzung sowie Transparenz und Brand Safety sind die großen Themen der Digitalwirtschaft. 80 Prozent aller Befragten gehen von einem weiteren Spendings-Wachstum in den nächsten 12 Monaten aus.

"Der 'IAB Europe Attitudes to Programmtic Advertising Report' liefert spannende Erkenntnisse über die allgemeine Entwicklung von Programmatic Advertising. Vor allem die Entwicklungen und Möglichkeiten, traditionelle Kanäle über 'biddable buying' abzuwickeln, nimmt stark an Fahrt auf. Hinsichtlich der Transparenz innerhalb der programmatischen Lieferkette ist es ermutigend zu sehen, dass die ergriffenen Maßnahmen zielführend waren und die Besorgnis dadurch abgenommen hat", fasst Melanie Gegenleithner (iProspect), Leiterin der Arbeitsgruppe Programmatic, im iab austria, zusammen.

Über 70 Prozent der Werbetreibenden buchen mehr als 40 Prozent des Display-Inventars programmatisch. Während Agenturen und Werbetreibende weniger Mobile-Inventar programmatisch kaufen, wächst die Zahl der Publisher, die mobile Werbeformen programmatisch anbieten, von 34 Prozent auf 40 Prozent in 2020. Im Video-Bereich buchen bereits 61 Prozent der Agenturen mehr als 40 Prozent des Inventars über programmatische Kanäle. Zeitgleich hat die Zahl der Publisher, die Video-Inventar programmatisch anbieten, von 18 auf 33 Prozent zugenommen.

"Der 'Attitudes to Programmatic Report' ermöglicht es dem Programmatic Trading Committee und der gesamten Branche, Strategien zu entwickeln, die auf den Erkenntnissen von Werbetreibenden, Agenturen, Publishern und Ad-Tech-Anbietern basieren. Es gibt jedoch immer noch klare Bedenken, die gemeinsam von allen Beteiligten angegangen werden müssen, um das Ökosystem stärker und sicherer zu machen. Vor allem Brand Safety stellt ein zentrales Anliegen dar", betont David Goddard (Double Verify), Vorsitzender des Programmatic Trading Committees im IAB Europe.

Hierzu äußerten 2020 nur zehn Prozent der Befragten Bedenken hinsichtlich der Umfeldqualität. Dieser Anteil ist 2021 bereits auf 42 Prozent angestiegen. Fraud bereitet 29 Prozent der Befragten (2020: 20 Prozent) Sorgen. Deutlich gesunken sind hingegen die Vorbehalte hinsichtlich Viewability (acht Prozent) und Transparenz (25 Prozent). Im Hinblick auf die Abschaffung der Third-Party-Cookies beschäftigt der Datenschutz mit 32 Prozent der Befragten doppelt so viele Entscheidungsträger wie noch vor einem Jahr. Die Qualität der Daten stellt sich nur mehr für 26 Prozent (2020: 58 Prozent) als Herausforderung dar. Publisher nennen vor allem die hohen Implemetierungs- (59 Prozent) und Transformationskosten als problematisch.

Den gesamten "Attitudes to Programmatic Advertising Report" des IAB Europe gibt es hier.
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