Hofer verkauft nach Musik nun auch E-Books
 

Hofer verkauft nach Musik nun auch E-Books

APA (Archiv)
Kommentar zu einem möglichen Videostreaming-Dienst gibt es keinen
Kommentar zu einem möglichen Videostreaming-Dienst gibt es keinen

Der Lebensmitteldiskonter Hofer verkauft nach Musik hierzulande nun auch elektronische Bücher und greift damit die heimischen Buchhändler und den Online-Händler Amazon an.

Ab morgen, Dienstag, können über Hofer-"life eBooks" mehr als 1 Million Titel auf der Website oder in der Android-App gekauft werden. Zum Start sind rund 400.000 deutsche und 750.000 englische Bücher verfügbar. Die Aldi-Süd-Tochter Hofer hat im Dezember 2016 bereits den Musikstreaming-Dienst "Hofer life music by Napster" in Österreich gestartet. In Deutschland ist "Aldi life" bereits im September 2015 gestartet.

Billiger sind elektronische Bücher nicht als ihre Print-Pendants: Ebenso wie gedruckte Bücher unterliegen deutschsprachige E-Books der Buchpreisbindung. Die Verlagen setzen dabei Preise fest, die von Buchhändlern nicht unter- und überboten werden dürfen. Für englische Bücher gibt es aber keine Buchpreisbindung.

Um die Verbreitung von Hofer-"life eBooks" schnell zu steigern, bietet der Lebensmittelhändler ab 22. Juni ein Medion-Tablet mit E-Reader-Funktion um 99 Euro an. Die Anzahl der Abonnenten des Hofer-Musikstreaming-Dienstes und erwartete Nutzerzahlen für den E-Book-Dienst wollte Hofer auf APA-Anfrage nicht nennen. Auch zu einem möglichen Videostreaming-Dienst wollte sich der Lebensmittelhändler nicht äußern.
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