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Google: Nächste Milliardenstrafe seitens der EU droht

APA/AFP

Internationalen Berichten zufolge wird dem US-Giganten vorgeworfen, mit seinem Android-System eine marktbeherrschende Stellung ausgenutzt haben. Die Strafe soll noch heute verhängt werden.

Der Internetkonzern sieht sich nun mit einer Strafe durch die EU-Kommission in Milliardenhöhe konfrontiert. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag aus Brüssel erfahren haben soll, werde Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager voraussichtlich heute, Mittwoch, verkünden, dass Google seine marktbeherrschende Stellung bei seinem Android-Betriebssystem für Smartphones ausgenutzt habe. Eine Stellungnahme vonseiten der Kommission liegt derzeit nicht vor.

Google soll laut APA vorgeworfen werden, Hersteller dazu gedrängt zu haben, Apps von Google vorzuinstallieren oder auf den Geräten ausschließlich auf Google-Dienste zu verweisen. Die Höhe der Strafzahlung soll zehn Prozent des Jahresumsatzes des Mutterkonzerns Alphabet betragen – letztes Jahr lag dieser bei rund 111 Milliarden Dollar (95 Milliarden Euro).

Es wäre nicht die erste EU-Milliardenpönale für Google: Im Juni vergangenen Jahres musste der Konzern eine Rekordstrafe von 2,42 Milliarden Euro zahlen. Die Begründung: Google habe seine marktbeherrschende Stellung als Suchmaschinenbetreiber missbraucht, indem er seine eigenen Online-Shopping-Angebote als erste Suchergebnisse aufführte und so Konkurrenten benachteiligte. 

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