Google Keep transkribiert Sprache
 

Google Keep transkribiert Sprache

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Der neue Google-Dienst dürfte vor allem für Journalisten und Blogger interessant sein, die oft Audio in Text umwandeln müssen.

Ist der neue Service Google Keep, den der Internet-Konzern gegen den Notizen-Dienst Evernote lanciert hat, ein Trostpflaster für die Journalisten und Blogger, die man mit dem Ende von Google Reader vergrault hat? Auf den ersten Blick möglicherweise nicht. Denn wie auch Evernote oder OneNote von Microsoft ist Google Keep zuerst einmal dafür gedacht, schnell Notizen digital festzuhalten. Das kann ein Text oder Foto sein, organisiert wird die stetig wachsende Gedankensammlung in Listen.

Google bewirbt Keep als digitalen Ersatz für Post-its, der auf dem Online-Speicher "Drive" basiert und die Notizen zwischen Web und verknüpften Geräten wie Smartphones und Tabelts synchronisiert. Für Googles mobiles Betriebssystem Android gibt es bereits eine kostenlose App im Play Store, wann eine iOS-Version kommt, ist noch unklar. Die Web-Version von Google Keep unter drive.google.com/keep ist gegenüber der App aber ziemlich abgespeckt.

Zum Diktat, bitte


Das Killer-Feature aus Sicht von Wissensarbeitern ist aber wohl die automatische Transkription von Audioaufnahmen. Die Funktion ist aktuell nur in der Android-App verfügbar und hebt Google Keep von konkurrierenden Diensten wie Evernote, Wunderlist oder OneNote ab.

Wie gut die Transkription funktioniert, muss sich erst noch in der Praxis des blutjungen Dienstes erweisen. Sollte sie gut einsetzbar sein, wird das Gratis-Tool bei Journalisten, Bloggern, Wissenschaftlern und allen anderen, die aufgenommene Audiodateien in Text umwandeln, ein willkommenes Gratis-Werkzeug sein.
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