Google hat neuen smarten Lautsprecher in Plan...
 

Google hat neuen smarten Lautsprecher in Planung

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Mit dem Nest Mini will Google im hart umkämpften Smart-Home-Markt den nächsten Schritt setzen.

Dass der Smart-Home-Bereich in den kommenden Jahren weiter wachsen wird, daran gibt es längst keinen Zweifel mehr. Laut dem Digital Market Outlook wird die Anzahl der Haushalte im Smart Home-Segment Smart Home weltweit im Jahr 2023 bei rund 351,7 Millionen liegen – 2019 liegt die Zahl bei rund 144 Millionen.  Kein Wunder also, dass Branchenprimus Google bei diesem Thema weiterhin gemeinsam mit Amazon den Ton angeben will. Auf der Google I/O 2019 gab das Unternehmen bekannt, seine Marke „Home“ in „Nest“ umzubenennen. Nun gibt es mit dem Nest Mini auch einen ersten Nachfolger für den Home Mini (siehe Bild).

Mehr als ein neuer Name

Dabei handelt es sich aber nicht nur um eine Änderung des Namens, sondern auch im Bereich der Technik wird der Nest Mini neue Features liefern, wie 9to5Google berichtet. So wird die Soundqualität, die oftmals kritisiert wurde, deutlich verbessert. Alternativ dazu soll eine 3,5-mm-Klinkenbuchse direkt am Lautsprecher anschließbar sein. Zudem wird der Nahbereichsensor ausgebaut, der die Lautstärke anzeigt, sobald man sich dem Gerät nähert. Wann genau der Nest Mini erscheinen wird, ist unklar. Auch der Preis ist noch nicht bekannt, das Vorgängermodell kam auf 59 Euro. Brancheninsider vermuten, dass der künftige Preis auch in dieser Höhe liegen wird, um auch aus finanzieller Sicht weiterhin konkurrenzfähig zu Amazons Echo Dot sein zu können. 

Smart Home Potenzial 

Einer aktuellen repräsentativen Studie des Hamburger Marktforschungsinstitut Splendid Research zufolge verwenden bereits 46 Prozent der Deutschen Smart Home-fähige Anwendungen. Jedoch vernetzt nur eine Minderheit die Produkte zu einem eigenständigen System, weshalb in den meisten Fällen das eigentliche Smart Home Potenzial unangetastet bleibt. „Angesichts dieser Erkenntnisse, dürften in den meisten Fällen die technischen Möglichkeiten der Anwendungen nur im Ansatz genutzt werden, was Auswirkungen auf die Abschöpfung der enormen Umsatz- und Kundenbindungspotenziale hat“, schlussfolgert Thilo Kampffmeyer, Studienleiter bei Splendid Research.

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