Gegen Netzüberlastung: ISPA begrüßt Netzneutr...
 
Gegen Netzüberlastung

ISPA begrüßt Netzneutralitäts-Aufweichung

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Home Office und Ausgangsbeschränkungen treiben die Internetnutzung derzeit in die Höhe.
Home Office und Ausgangsbeschränkungen treiben die Internetnutzung derzeit in die Höhe.

Anlass ist eine gemeinsame Stellungnahme der RTR und TKK zur Netzneutralität, wonach es Providern erlaubt ist, vorübergehend Auslastungsspitzen zu vermeiden.

"Gerade jetzt sind die Menschen darauf angewiesen, dass das Internet wie gewohnt funktioniert, damit sie sich informieren, von zu Hause aus arbeiten und mit Familienmitgliedern und Freunden in Kontakt bleiben können", erläutert Maximilian Schubert, Generalsekretär der ISPA – Internet Service Providers Austria. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen würden derzeit "sehr viel mehr "Österreicher gleichzeitig das Internet nutzen. Das Resultat: eine steigende Netzauslastung.

Um zu verhindern, dass es aufgrund der erhöhten Netzauslastung zu Beeinträchtigungen bei der Nutzung des Internets kommt, hat die Regulierungsbehörde gegenüber den Providern klargestellt, dass im Bedarfsfall vom strengen Prinzip der Netzneutralität abgegangen werden kann. So können vorübergehende Maßnahmen gesetzt werden, um Belastungsspitzen zu vermeiden. Videostreaming kann etwa gegenüber anderen Diensten nachgereiht werden.


"Ein stabiles Netz in Krisensituationen ist es wert, vorübergehend derartige Maßnahmen zu setzen, speziell da der Großteil der Nutzer diese beim Surfen nicht bemerken wird“, so Schubert. Außerdem würden RTR und TKK diesen Entschluss nicht leichtfertig treffen und die Maßnahmen an strenge Vorgaben knüpfen.
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