Facebook will Bemühungen im Kampf gegen Deepf...
 

Facebook will Bemühungen im Kampf gegen Deepfake-Videos ausweiten

APA (AFP)
Facebook sieht in der Verbreitung solcher Videos eine große Herausforderung,
Facebook sieht in der Verbreitung solcher Videos eine große Herausforderung,

Der US-Tech-Konzern stand in der Kritik, die sogenannte Deepfakes und andere manipulierte Videos nicht von seiner Plattform zu löschen. Parodie- oder Satire-Videos seien von den neuen Maßnahmen ausgenommen, heißt es.

In den USA steht das neue Jahr ganz im Zeichen der Präsidentschaftwahl. Während der Wahlkampf bereits läuft, hat Facebook am Montag bekannt gegeben, dass manipulierte Videos und Fotos, die oft als Deepfakes bezeichnet werden, von der Plattformen gelöscht werden sollen. Im vergangenen Jahr hatte sich das Unternehmen geweigert, ein manipuliertes Video zu löschen, das die Chefin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, zeigt.

Mit der Deepfake-Technik können Gesichter täuschend echt auf bestehende Filmsequenzen implementiert werden, inklusive Mimik und Mundbewegung. Dafür braucht es nicht einmal besonders viel grafisches Know-how, da KI und Deep Learning der Schlüssel zum Ganzen sind. In dem Blog-Beitrag kündigte Facebook an, dass Inhalte entfernt werden sollen, die auf eine Art und Weise bearbeitet wurden, sodass sie "für eine durchschnittliche Person nicht offensichtlich sind und wahrscheinlich jemanden in die Irre führen würden".

Davon ausgenommen seien Filme, bei denen es sich um Parodien oder Satire handle, erklärte der US-Konzern. Facebook reagierte zunächst nicht auf Anfragen, wie die Unterscheidung zwischen Deepfakes und Parodien oder Satire gemacht werden soll.

Vergangenen Sommer berichtete update, das Digitalmagazin des HORIZONT, ausführlich über die Deepfake-Technik.

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