facebook und der Datenschutz
 

facebook und der Datenschutz

Alle Daten wollte das Unternehmen unbegrenzt speichern, nutzen und verbreiten dürfen - die User wehren sich und Mark Zuckerberg macht einen Rückzieher.

Die Nutzungsbestimmungen wurden bereits am 4. Februar geändert. Die Änderung: Alle Daten – jeden Text, jedes Bild, jedes Lied –, die Nutzer in ihren Facebook-Profilen anlegen, wollte das Unternehmen mit Hilfe der Umstellung der Nutzungsbedingungen unbegrenzt speichern, nutzen und verbreiten dürfen - selbst wenn der Account längst gelöscht wurde.







Erst als das Verbraucherschutz-Blog Consumerist.com am Sonntag darauf aufmerksam machte, erhob sich der Proteststurm. "Facebook bekennt sich zu Datengier", schimpfte "Spiegel Online" das beliebte soziale Netzwerk. "Es ist ziemlich schwierig, einem Unternehmen zu trauen, das die Rechte seiner Nutzer, an die man sich gewöhnt hat, nun beschneidet", wird TechCrunch-Redakteur Erick Schonfeld deutlicher.




Lange hatte das kaum jemand zur Kenntnis genommen. Wer liest sich schon die AGB durch? Nach den besorgten Reaktionen zahlreicher Nutzer hat sich Facebook jetzt entschlossen, die Änderungen seiner Geschäftsbedingungen zurückzunehmen und zu den alten Regeln zurückzukehren. Das erklärte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einem Blogeintrag, mit dem Titel "On Facebook, People Own and Control Their Information"
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