Facebook trackt Kaufverhalten
 

Facebook trackt Kaufverhalten

#

Per so genanntem Cross-Device Reporting sollen Werber bessere Einsichten darüber bekommen, welche Ads auf mobilen und Desktop-Geräten zu Kaufabschlüssen führen

In einem Blogpost hat das Online-Netzwerk angekündigt, das so genannte Conversion-Tracking für Werber verfeinern zu wollen. Dabei handelt es sich um Daten, die Auskunft darüber geben, welche Facebook Ads wann und auch welchen Geräten zu Kaufabschlüssen führen. Die Aktivitäten des eingeloggten Nutzers werden dabei über verschiedene Geräte hinweg (Smartphone, Tablet oder PC) verfolgt. Werbende Unternehmen sollen so feststellen können, auf welchem Gerät der User die Anzeige zuerst gesehen hat und auch welchem er dann letztendlich den Kauf abschließt.

Laut Facebook würden erste Analysen zeigen, dass jene Nutzer, die vor dem Kauf per Smartphone oder Tablet auf eine Anzeige klickten, rund ein Drittel innerhalb eines Monats das Produkt schließlich per PC kaufte. Werber sollen künftig Auswertungen etwa darüber erhalten, wie viele Nutzer eine Ad auf einem iPhone angeklickt haben und später auf einem Tablet einen Kauf tätigen. Facebook will damit offenbar beweisen, dass seine mobilen Ads tatsächliche Auswirkungen auf das Shopping-Verhalten seiner User hat.

Dass der User, der eine mobile Anzeige angeklickt hat, tatsächlich einen Kauf in einem Online-Shop tätigt, misst Facebook über ein so genanntes "Conversion Pixel", dass der Werber in seine eigene Webseite integriert (z.B. im Umfeld des "Zahlen"-Buttons) und das den User erkennt. Facebook hat eigenen Angaben zufolge etwa 1,5 Millionen Anzeigenkunden - wie viele davon auf das Conversion-Tracking setzen, ist nicht bekannt.
stats