Facebook schließt den nächsten großen Musik-D...
 

Facebook schließt den nächsten großen Musik-Deal

JUSTIN TALLIS
© APA / AFP (Justin Tallis)
© APA / AFP (Justin Tallis)

Das soziale Netzwerk baut seine Musikbibliothek weiter aus: Dank eines Deals mit dem Major Label Sony/ATV bekommt Facebook Lizenzrechte für 3 Millionen Songs.

Facebook schließt innerhalb weniger Wochen den zweiten großen Musik-Deal: Nach dem Abschluss mit dem weltgrößten Label Universal (HORIZONT berichtete) erhält das soziale Netzwerk nun auch die Lizenzen für 3 Millionen Songs des Musik-Verlages Sony/ATV. Durch diese Vereinbarung können Facebook-Nutzer Videos, die Musik von Sony/ATV enthält, auf Facebook, Instagram und Oculus hochladen und teilen.

Sony/ATV, entstanden aus einer Fusion von Sony Music Publishing mit Michael Jacksons ATV Music Publishing 1995, besitzt unter anderem Rechte an Künstlern wie den Beatles, Michael Jackson, Queen, Pink, Ed Sheeran, Taylor Swift, Kanye West und Pharrell Williams, sowie Klassiker wie „Over The Rainbow“, „Moon River“ und „Singin 'In The Rain“. 

Mit der neuerlichen Aufstockung seiner Musikbibliothek verstärkt Facebook den Druck auf YouTube. Sony/ATV betonte die Chancen für seine Künstler, künftig auch Tantiemen vom neuen Partner zu kassieren.

Martin Bandier, Vorstandsvorsitzender von Sony/ATV, sagt: „Wir freuen uns sehr, dass Facebook mit der Unterzeichnung dieses Vertrags den Wert, den Musik für ihren Dienst bringt, erkennt und dass unsere Songwriter nun von der Verwendung ihrer Musik auf Facebook profitieren werden. Wir freuen uns auf eine lange und erfolgreiche Beziehung.“ Details zur Laufzeit wurden nicht genannt.

Tamara Hrivnak, Head of Music Business Development und Partnerships bei Facebook, sagte: „Wir freuen uns, mit dem größten Musikverlag der Welt zusammenzuarbeiten, um tolle Songs einzubringen, die Verbindungen zwischen Freunden und Fans vertiefen. Sony/ATV ist ein echter Leader und ein absoluter Vorkämpfer für Autoren im digitalen Raum, und wir sind begeistert, mit ihnen zusammenzuarbeiten, weil sie Gelegenheiten am Schopf packen. “ 

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