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Facebook ROI: Effektives Link-Tracking von Bild- & Videopostings mit Verweis zur eigenen Website

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Wie trackt man Links, die auf Facebook gepostet werden? Ist das Posting tatsächlich ein Link-Posting, gestaltet sich das Tracking relativ einfach.

Allerdings weiß heute jeder, der die letzten Jahre nicht hinterm Mond verbracht hat, dass Link-Postings wesentlich schlechter performen, also von Facebook weniger Reichweite erhalten, als Postings mit Bildern oder Videos. Auch in solchen Postings lassen sich Links zur eigenen Website integrieren. Diese stehen dann allerdings als Klartext im Posting und sollten daher optisch gut aussehen und im Idealfall ein Tracking ermöglichen. Wie stellt man diesen Dreisprung also in der Praxis an? Diese interessante Frage stellte mir ein Kollege dieser Tage auf Facebook und ich möchte meine Antwort hier mit euch teilen:

 

Der einfache Fall: Link-Posting

Postet man einen Link mit einem Begleittext, so verwandelt Facebook diesen in eine visuelle Darstellung (mit Teaser-Bild, Headline und Subtext) davon und der Aufbau des Links spielt damit optisch keine Rolle mehr. Daher kann man Standard-Tracking-Tools schön einsetzen. Wenn man beispielsweise Google Analytics im Einsatz hat, kann man ganz normal Parameter an die URL anhängen und sieht damit die Auswertung wie bei Kampagnen perfekt in Analytics dargestellt. Die URL wird dadurch sehr lange. Da der User diese aber nicht sieht, stört das nicht und die Analyse ist wunderbar möglich. Selbiges geht mit jedem Analytics Tool. Und wer kein solches hat, kann beispielsweise die URL mit Tools wie bit.ly umwandeln, und bekommt über diesen Dienst ein Klick-Reporting. Damit ist ebenfalls die URL nicht mehr ansehnlich, aber das spielt eben in diesem Fall, wie bereits beschrieben, keine Rolle.

 

Der schwierige Fall und die eigentliche Frage: Was tun bei Links in Bild- und Video-Postings?

Postet man ein Bild, oder ein Video, so stellt Facebook logischerweise diesen Inhalt optisch dar. Im Text des Postings kann es immer noch einen Link zur eigenen Website geben. Der ist dann allerdings in Klartext sichtbar, wodurch seine Optik eine ganz entscheidende Rolle spielt. Er sollte kurz sein. Und eindeutig erkennbar auf die eigene Website verweisen. Kurz wäre er mit einer bit.ly Verschlüsselung, allerdings sieht man dann vor dem Klick eben nicht, wo der Link hinführt. Demnach keine gute Idee. Also bleibt nur die zweite Variante mit den Tracking-Parametern. Damit wird der Link allerdings extrem lang, was auch wieder furchtbar aussieht. Scheidet daher ebenfalls aus. 

Die Lösung zu diesem Dilemma ist in der URL Struktur der eigenen Seite zu suchen. Tools wie Google Analytics werten jede einzelne Seite aus, die User ansurfen. Diesen Umstand sollte man sich zunutze machen. Und das geht so:

1. Legt euch eine URL innerhalb eurer Domain an, die ihr bisher nicht im Einsatz habt. Am besten sie ist auch noch „sprechend“, gibt dem User also das Gefühl, er weiß genau, wo er hinkommt. Zum Beispiel www.meinewebsite.at/produkt1 wenn ihr Produkt 1 bewerben wollt. Diese URL ist kurz. Und sie sieht im Text des Postings schön aus.

2. Richtet eine Weiterleitung dieser URL auf die eigentliche Seite ein, wo ihr den User hinschicken wollt. Damit könnt ihr die „schöne“ URL posten und wenn der User klickt, kommt er auf die Seite, auf die ihr ihn tatsächlich bringen wollt.

3. Wenn ihr nun in euer Analytics-Tool schaut, könnt ihr nach den Zugriffen auf www.meinewebsite.at/produkt1 selektieren und seht damit genau, wieviele Klicks dort aufgeschlagen sind. Da ihr diese URL nur für eure Facebook Postings verwendet, wisst ihr natürlich genau, dass alle diese Klicks von Facebook gekommen sind!

 

Voilà, so einfach kommt ihr zu eurer Auswertung der Zugriffe aus Bild- und Video-Postings und könnt dort URLs verwenden, die gerne geklickt werden. Das steigert nicht nur die Zugriffe per se. Es wird euch auch noch in der Reichweite auf Facebook selbst helfen. Denn viele Klicks sind für Facebook ein positives Signal von viel Interaktion, was in der Regel zu mehr Sichtkontakten in den Streams eurer Fans und deren Freunden führt. Was wieder zu mehr Klicks führt, was wieder zu mehr Reichweite führt, was wieder zu... Ihr versteht, was ich meine.

 

Ich hoffe dieser Ansatz zum Tracking von Links auf Facebook ist hilfreich für euch. Habt ihr andere Varianten im Einsatz? Oder eine noch einfachere Idee? Lasst mich eure Meinungen gerne in den Kommentaren wissen.

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