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Facebook-Referral-Traffic stabilisiert sich für Publisher wieder

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Nachdem der Referral-Traffic von Facebook in den vergangenen Jahren von starken Schwankungen (positiv wie negativ) geprägt war, könnte die Bedeutung des Unternehmens als Traffic-Lieferant laut der Site-Analysefirma Parse.ly wieder zunehmen.

Besucher, die eine Website besuchen und von anderen Websites (nicht von Suchmaschinen) auf diese finden, werden als Referral-Traffic bezeichnet. Wenn jemand auf einer Website oder in einem sozialen Netzwerk auf einen Link klickt und so auf eine andere Website gelangt, werten Tracking-Anwendungen diesen Besuch als Referral-Traffic. Besonders im zweiten Halbjahr 2017 war der Referral-Traffic über Facebook drastisch eingebrochen. Lag der Anteil des vom nach wie vor größten Sozialen Netzwerk der Welt kommenden Traffics im Jahr zuvor im Schnitt noch bei rund 31 Prozent des Gesamttraffics, waren es Ende 2017 nur noch etwas mehr als 18 Prozent.

Seit Beginn diesen Jahres hat sich Facebook als eine der vorhersehbarsten Referral-Traffic-Quellen für Publisher und Medien konsolidiert, zeigen Daten von Parse.ly. Trotz der Algorithmusänderung zuungunsten der professionellen Medien und Publisher, sei nun ein deutlicher Rückgang an Schwankungen der Referral-Traffic-Zahlen zu erkennen. Über das gesamte Jahr 2019 gesehen, konnte Parse.ly eine Schwankungsbreite zwischen -8 Prozent und +8 Prozent feststellen. Im Jahr 2018 lag diese Abweichung demnach noch zwischen -10 Prozent und +14 Prozent. Obwohl die Stabilität unter anderem auf die steigende Zahlungsbereitschaft der Publisher gegenüber Facebook zurückzuführen ist, können diese künftig mit weniger unangenehmen Überraschungen rechnen.

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