Facebook attackiert Spam Posts
 

Facebook attackiert Spam Posts

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Wie ihr Einbußen vermeidet und ehrliche Marketer profitieren

Der Newsfeed soll sauberer werden. Diesem Mantra geht Facebook seit Monaten nach, und das Resultat sind sinkende Reichweiten für Marken-Seiten. Mit einem neuen Update werden nun aber offenbar wirklich problematische Posts angegangen, deren Verbreitung wertvolle Plätze im Feed der User blockiert. Wenn es Facebook tatsächlich gelingt, dieser Art von Postings Herr zu werden, wird damit automatisch Raum frei für wertvolleren Content. Und davon können Marken-Seiten wiederum profitieren. Also - worauf hat es Facebook diesmal abgesehen?


1. Posts, die um Likes betteln

Wird zum Liken oder Kommentieren aufgerufen, so kommen die User diesem Wunsch zumeist nach. Facebook hat allerdings bereits vor geraumer Zeit begonnen, seine User immer wieder nach dem Wert einzelner Postings zu befragen und dabei folgendes festgestellt: Posts, die zum Liken aufrufen erhalten mehr Reichweite und werden öfter im Newsfeed angezeigt. Allerdings geben zur Qualität des Posts befragte User dem Content im Schnitt um 15% weniger Relevanz, als vergleichbare Posts mit ähnlich vielen Likes und Kommentaren, die nicht zur Interaktion aufgerufen haben. Seiten, die sich um einen ehrlichen Austausch mit ihren Usern bemühen, werden von den Maßnahmen nicht betroffen sein, so Facebook. Ziel seien vielmehr Pages, die regelmäßig zum Liken und Kommentieren auffordern, um zu spamen.


2. Kopierer

Man sieht es in letzter Zeit immer häufiger. Eine innovative Seite postet zum Beispiel ein lustiges Bild. Und dutzende andere Seiten machen es nach. Das soll aufhören, denn das Feedback der User ist laut Facebook auch dazu denkbar schlecht. Bilder, die immer wieder hochgeladen werden und Seiten, die das regelmäßig machen, sind daher im Fokus und werden mit weniger Reichweite abgestraft. Erste Tests zeigen angeblich, dass durch diese Maßnahme um 10% weniger negative Reaktionen der User produziert werden, so Facebook.


3. Link Spam

Posts mit Links, die im Text eine gewisse Erwartungshaltung erzeugen, dann aber auf eine Seite verlinken, die fast ausschließlich aus Werbung besteht, werden ebenfalls abgestraft. Damit sollte eine „normale“ Marken-Seite so gut wie nie in Konflikt geraten. Gezielt ausgerichtete Spam Seiten, werden damit allerdings (endlich) eingedämmt.

 

Alles in allem, wie ich finde, sehr begrüßenswerte Änderungen, von denen ehrliche Marken profitieren können. Wer also guten und vor allem uniquen Content postet, hat damit noch bessere Chancen auf Reichweite im Newsfeed. 

 

Was haltet ihr von diesen Maßnahmen zur Eindämmung von Spam auf Facebook? Lasst mich eure Meinungen in den Kommentaren wissen.

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