Facebook ändert Begriffe und Metriken für Wer...
 

Facebook ändert Begriffe und Metriken für Werbende

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Facebook möchte Änderungen an den Werkzeugen für Werber transparenter kommunizieren. Auch die Kooperation mit externen Prüfern und Marktforschern wird ausgebaut.

Facebook, das größte Social Network der Welt, nimmt Änderungen an den Metriken und Analysewerkzeugen seiner Werbemöglichkeiten vor – laut einer Mitteilung des Unternehmens ist es das erkläre Ziel, transparent und klar über die Weiterentwicklungen der jeweiligen Tools zu informieren. Änderungen werden in den Facebook-Produkten selbst – etwa im Ads Manager – und im Newsroom Blog des Unternehmens kommuniziert. Hintergrund dieses Engagements ist, dass Facebook jüngst falsche Angaben bei den Messgrößen eingestehen musste.

Außerdem wird die Überprüfung durch Drittanbieter ausgebaut. Derzeit arbeitet Facebook mit Anbietern wie GfK, Nielsen, comScore und Moat zusammen, um die Erfolgsmessung von Werbung durch unabhängige Marktforschungsunternehmen zu ermöglichen. „Dem Wunsch unserer Werbepartner nach einer externen Validierung von Ad-Impression auf Facebook und Instagram folgend, können zukünftig auch Display-Impressions durch unsere Partner Moat und Integral Ad Science auf Sichtbarkeit überprüft werden“, heißt es von Facebook in Bezug auf die Zukunftspläne.

Auch soll die Zusammenarbeit mit Marken und Agenturen vertieft werden, um bessere Marktforschungslösungen zu schaffen. Ein eigens eingerichtetes Gremium soll „dabei helfen, ein noch besseres Verständnis dafür entwickeln, wie wir kurz- und langfristigen Unternehmenserfolg auf unseren Plattformen definieren.“ Unter anderem gibt es Bestrebungen, eine „gemeinsame Bewegtbildwährung“ zu finden. In Deutschland ist Facebook mit der AGF und der OWM bezüglich einer Ausweitung der Reichweitenmessung von digitalen Videodiensten im Gespräch: „Das ist keine einfache Aufgabe, aber wir sind zuversichtlich, eine Antwort zu finden.“

Schließlich wird es demnächst auch Änderungen in Definitionen und Benennungen geben: Die Bezeichnung „Video Views“ wird etwa auf „3-second video views“ geändert, sodass „der Name die genaue Messgröße reflektiert“. In Bezug auf die Videoaufrufe wird nun auch die „aggregierte Videodauer“ angezeigt – also jene, die durch das Hin- und Herklicken des Users im Video entsteht. Diese hat freilich eine andere Größe als wenn der User das Video einfach linear von Anfang bis Ende anschauen würde.
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