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Eurovision Song Contest: So performen die Finalisten auf Social Media

APA / dpa
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Eleni Foureira (Zypern) ist auf Instagram am beliebtesten, Alexander Rybak (Norwegen) auf Facebook und Jessica Mauboy (Australien) auf Twitter. Österreichs Vertreter Cesar Sampson rangiert im hinteren Mittelfeld.

Morgen findet der 63. Eurovision Song Contest in Lissabon statt. Auch in diesem Jahr treten 26 Teilnehmerländer im Finale an, um die eigene Jury und das internationale Publikum aus 46 Ländern von ihrem Song zu überzeugen. Dabei kann ein erfolgreiches Auftreten in den sozialen Medien helfen. Daher hat Deutschlands führendes Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und - Analysen, VICO Research & Consulting, die Fan- und Followerzahlen der ESC-Finalisten auf Facebook, Instagram und Twitter unter die Lupe genommen.

Die Ergebnisse: Eleni Foureira aus Zypern hat die meisten Fans auf Instagram, Alexander Rybak aus Norwegen auf Facebook und Jessica Mauboy aus Australien auf Twitter. Ermal Meta (Italien), Fabrizio Moro (Italien) und Eleni Foureira (Zypern) entscheiden den Kampf um die meisten Fans auf Instagram unter sich. Mit 500.000 Followern sichert sich Eleni Foureira den ersten Platz. Mit rund 60.000 Abonnenten weniger landet Ermal Metal auf Platz zwei, gefolgt von Fabrizio Mauro mit 400.000 Followern.

Auf Facebook zeichnet sich allerdings ein anderes Bild ab: Mit rund 841.000 Fans hat der Norweger Alexander Rybak mit Abstand die größte Anhängerschaft. Jessica Mauboy (Australien) erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit mit über 601.000 Facebook-Fans. Ermal Meta ist mit knapp 309.000 Fans immerhin unter den Top 3.

Auch auf Twitter schafft es der Italiener nur auf Rang drei: Jessica Mauboy aus Australien hat mit 324.000 Followern die meisten Abonnenten auf Twitter, gefolgt von Amaia Romeo mit 220.000 Anhängern. Ihr Duett-Partner Alfred Garcia (Spanien) landet in diesem Ranking mit 155.000 Followern knapp auf dem vierten Platz.

Österreichs Vertreter Cesar Sampson klassiert sich mit 13.500 Followern auf Instagram, 2765 Facebook-Fans und 1515 Twitter-Followern im hinteren Mittelfeld

Marc Trömel, Geschäftsführer von VICO Research & Consulting, kommentiert die Analyse: “Eine aktive Präsenz in den sozialen Medien ist inzwischen essentiell, um in der Musikindustrie erfolgreich durchzustarten und zu bleiben. Das hat uns gerade der Eklat um den Echo wieder vor Augen geführt, bei dem die “Rap Rüpel der Nation” sich auf aktive Unterstützung loyaler Fans verlassen konnten und können. Neben einer grundsätzlich hohen Reichweite ist für den ESC eine multinationale Anhängerschaft von Vorteil, da das Publikum bei der Entscheidung ein sehr großes Mitspracherecht hat. Spannend wird das Ganze auch noch einmal, wenn wir im Nachhinein betrachten, wie stark aus relevanten Netzwerken in einem Land, andere Länder mitgezogen wurden, in denen bspw. Twitter nur eine marginale Rolle spielt.”

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