EU prüft Sportrechte-Verkauf an neue Medien
 

EU prüft Sportrechte-Verkauf an neue Medien

EU-Kommission hat eine Analyse des Bild- und Tonrechte-Marktes von Sportveranstaltungen für Intnernet- und UMTS-Übertragung beschlossen.

Die EU-Kommission hat eine breit angelegte Untersuchung des Verkaufs von Sportrechten an Internet-Anbieter und Betreiber von UMTS-Mobilfunknetzen beschlossen. Damit will sich Brüssel einen möglichst umfassenden Überblick über das Angebot an Rechten für die Ton- und Bildübertragung von Sportereignissen in der Europäischen Union verschaffen.



Wettbewerbskommissar Mario Monti sieht den Zeitpunkt für eine derartige Untersuchung gekommen, da die 3G-Netze jetzt "in einer heißen Phase ihrer Markteinführung sind und ihr Erfolg in hohem Maße davon abhängt, ob es Betreibern gelingt, attraktive audiovisuelle Inhalte anzubieten". Der Kommission dürften Hinweise vorliegen, dass der Zugang zu Sportrechten mit wettbewerbswidrigen Vereinbarungen und Verhaltensweisen erschwert würde. Monti nennt Lieferverweigerung, die Bündelung von Fernsehrechten mit Übertragungsrechten für neue Medien oder UMTS, Sperrfristen zum Schutz der Fernseh-Übertragungen oder Exklusiv-Verträge für Betreiber neuer Medien.



(tl)

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