EU-Kommission gegen Microsoft
 

EU-Kommission gegen Microsoft

Die EU-Kommission leitet rechtliche Schritten gegen den Softwarekonzern Microsoft ein.

Indem das US-Unternehmen den Browser Internet Explorer kostenlos zusammen mit dem Betriebssystem Windows ausliefere, verletzte es europäisches Kartellrecht, erklärte die EU-Kommission zur Begründung. Diese Praxis schade dem Wettbewerb und schränke letztlich die Verbraucher ein, hieß es in einer in Brüssel veröffentlichten Erklärung. Microsoft hat demnach acht Wochen Zeit, um auf die Vorwürfe zu reagieren. Im Februar vergangenen Jahres hatten die Brüsseler Wettbewerbshüter eine Strafe von 899 Millionen Euro gegen den Konzern verhängt mit der Begründung, Microsoft habe für die Bereitstellung technischer Informationen an seine Konkurrenten jahrelang überhöhte Preise verlangt und damit gegen Auflagen der Kommission verstoßen. Seit März 2004 wurden gegen Microsoft bereits Geldstrafen von rund 1,7 Milliarden Euro verhängt.




(Quelle: APA/AP)
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