Einstweilige Verfügung gegen Jet2Web
 

Einstweilige Verfügung gegen Jet2Web

Der Provider Inode erreicht beim Handelsgericht Wien eine Einstweilige Verfügung gegen Jet2Web und fordert den Rückzug der Werbung für AON Speed 30.

Vergangenen Freitag, den 23. November, erwirkte der Provider Inode, www.inode.at, vertreten durch Rechtsanwalt Georg Zanger, eine Einstweilige Verfügung gegen Jet2Web. In der Verfügung wird Jet2Web aufgefordert "ab sofort zu unterlassen, wahrheitswidrig und/oder irreführend zu behaupten" dass "ein Jahr ADSL für nur S 199,--/€ 14,46 pro Monat!" kostet und/oder `AON Speed 30 für S 199,--/€ 14,46!", allein oder in Verbindung mit "AON Speed 30 Weihnachts-Special, günstigster ADSL-Internet-Zugang Österreichs, unbeschränktes Surf-Vergnügen, kein Download-Limit" zu vermarkten. Zanger bezeichnet dies als "Mogelpackung" und verlangt die Absetzung der AON Werbung und speziell die des seit 15. November laufenden TV-Spots.


Inode hat sich zu dem Rechtsschritt entschlossen, weil "das betroffene Zielpublikum durch diese Werbeankündigung getäuscht wird" und begründet dies damit, dass "es vorgemacht wird, dass ein besonders günstiges Werbeangebot vorliegt, dass sich bei näherer Betrachtung als bloßer Schein dokumentiert". Zanger kündigt auch an, dass auf Basis dieser Verfügung "täglich Exekution geführt" werden wird. Jet2Web-Unternehmenssprecher Christoph Edelmann war für eine Stellungnahme bisher nicht erreichbar.

(tl)


stats