Einigkeit der Medienbehörden von Österreich, ...
 

Einigkeit der Medienbehörden von Österreich, Deutschland und der Schweiz

RTR

Ihrer gemeinsamen Ziele versichert haben sich bei der "Trimediale", dem jährlichen Austausch der Medienbehörden des deutschsprachigen Raums, die RTR, die schweizerische BAKOM und die deutschen Landesmedienanstalten: Regelungsbedarf sieht man vor allem bei Fake News. Digital Giants und neuen Herausforderungen durch digitale Sprachassistenten.

Medienfreiheit, Medienvielfalt, Menschenwürde und Nutzerschutz sind Werte, die die Medienregulierung in einem sich immer rascher verändernden Medienmarkt zu verteidigen habe - darüber herrschte bei der „Trimediale 2018“ in Düsseldorf Einigkeit. Die deutschen Landesmedienanstalten, das Bundesamt für Kommunikation der Schweiz (BAKOM) und die österreichische Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) /Medienbehörde KommAustria suchten in dem gemeinsamen Forum Wege, dem stetigen Wandel am besten zu begegnen.

Unter den österreichischen Referentinnen und Referenten waren unter anderem Corinna Drumm vom VÖP, Corinna Milborn (P7S1P4), Michael R. Kogler vom Bundeskanzleramt, Rüdiger Landgraf (KroneHit) und Sandra Thier (diego5). Die KommAustria wurde von ihrer stellvertretenden Vorsitzenden Susanne Lackner vertreten.Sie verwies auf die Herausforderungen, die "der technologische Wandel und die stetig wachsende Vielfalt der Mediangebote für die Marktteilnehmer und die Aufsichtsbehörden bedeuten. Es geht um faire, den Grundprinzipien der Medienregulierung verpflichtete Spielregeln, die für die neuen Stakeholder ebenso gelten wie für die klassischen Anbieter, und die flexibel genug sind, um mit der Entwicklungsgeschwindigkeit am Markt Schritt halten zu können."

Die deutschen Agenden vertrat Tobias Schmid, Direktor der Landesanstalt für Medien NRW und Europabeauftragter der deutschen Medienanstalten. Er sah in der Trimediale "auch ein klares Zeichen, dass die Medienaufsicht ihre Aufgabe mehr und mehr grenzüberschreitend wahrnimmt. Das muss auch so sein, um durch das Verteidigen unserer zentralen Schutzgüter eine freie und demokratische Medienrealität in Europa zu gewährleisten.“ Auch BAKOM-Direktor Philipp Metzger unterstrich - mit Verweis auf die anstehende Reform des Gesetzes über elektronische Medien in der Schweiz - die Bedeutung des Austauschs "gerade mit Blick auf die Herausforderungen und Chancen der globalen Internetplattformen".

stats