Ehrung: Salzburg Research international ausge...
 
Ehrung

Salzburg Research international ausgezeichnet im Bereich KI/ML in 5G

Salzburg Research
Peter Dorfinger, Leiter des Bereichs Intelligent Connectivity bei Salzburg Research, mit dem Zertifikat.
Peter Dorfinger, Leiter des Bereichs Intelligent Connectivity bei Salzburg Research, mit dem Zertifikat.

Das Forschungsinstitut Salzburg Research erreichte bei einer internationalen Challenge zum Thema Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen im Bereich 5G die Silbermedaille.

Damit setzten sich die Salzburger Forscher mit ihrem Know-how gegen mehr als 900 internationale Teams durch. Insgesamt wurden 23 Einzel-Challenges ausgeschrieben. Die jeweils drei besten Teams wurden Ende Dezember 2020 ins Finale eingeladen. Das Salzburger Forschungsinstitut Salzburg Research erreichte im Finale den zweiten Platz über alle 23 Challenges hinweg und vor zahlreichen namhaften und großen Organisationen im Bereich der Telekommunikationsforschung. China Mobile eroberte Gold.

"Gerade im Hinblick auf Echtzeitnetze, in denen Übertragungsgarantien gegeben und eingehalten werden müssen, ist eine gute und rasche Vorhersage von Verzögerungen im Backbone-Netzwerk wichtig“, sagt Peter Dorfinger, Leiter des Bereichs Intelligent Connectivity bei Salzburg Research. „Mit Hilfe von zuverlässigen Vorhersagen können Netzwerkbetreiber ihr Netz rasch umkonfigurieren oder verschiedene Netzwerkkonfigurationen testen."

Den zweiten Platz erreichte das Forscherteam vorrangig durch die Effizienz der von ihnen entwickelten KI/ML-Lösung: "Während die Lösungen anderer Teams teilweise eine ganze Woche lang lernen mussten, wurde die KI aus dem Hause Salzburg Research nur 48 Stunden lang trainiert und konnte dennoch die Verzögerung hervorragend vorhersagen", sagt Dorfinger. Entscheidend für den Erfolg sei außerdem die Interdisziplinarität im Forschungsteam, bestehend aus Mathematikern und Informatikern. "Durch unser Wissen über Netzwerke konnten wir die Komplexität des Systems niedrig halten. Das Know-how aus der Mathematik sorgte für zusätzliche Performanz", so Dorfinger weiter.
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