‚E-Mail für dich‘ – E-Mail als relevantester ...
 

‚E-Mail für dich‘ – E-Mail als relevantester Dienst im Internet

Adobe Stock / oatawa
email
email

Die Neuauflage der ‚E-Mail für dich‘-Studie zeigte, dass die E-Mail als Online-Nachrichtendienst immer noch auf Platz 1 liegen. 84,1 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Datentransparenz.

Der Blick ins digitale Postfach gehört für jeden Zweiten zur Morgenroutine – In Deutschland starten 53,1 Prozent mit dem E-Mail-Check in den Tag, in Österreich sind es 47,9 Prozent und in der Schweiz 46,0 Prozent Das besagt zumindest die neue Studie von United Internet Media. In „E-Mail für Dich 2.0 – Insights zur privaten Kommunikation im DACH-Raum" wurden jeweils 1.000 Personen aus Österreich, Deutschland und der Schweizer zu ihrer privaten Kommunikation im Internet via E-Mail, Instant Messenger und soziale Netzwerke befragt.

Die Ergebnisse zeigen, dass die E-Mail in allen drei Ländern unangefochten der relevanteste Internetdienst ist. im Jahr zuvor in allen drei DACH-Ländern der relevanteste Dienst im Internet. Für mehr als ein Viertel der Befragten ist sie unverzichtbar (Deutschland 28,4 Prozent, Österreich 28,1 Prozent, Schweiz 31,4 Prozent). Dahinter platzieren sich in der DACH Region im Mittelwert Instant Messenger (20,6 Prozent), Online-Banking (16,6 Prozent), Suchmaschine (13,4 Prozent) sowie soziale Netzwerke (5,5 Prozent)

„Die E-Mail und damit Portale wie web.de und gmx stellen die Schaltzentrale im Internet dar, über die sich das digitale Leben organisiert – sowohl privat als auch geschäftlich. In Zukunft wird diese Rolle im Zuge der Digitalisierung des Alltags noch relevanter. So kommt die E-Mail zum Beispiel immer mehr im stark wachsenden digitalen Handel zum Einsatz, und dass über sämtliche Touchpoints der Customer Journey“, sagt Rasmus Giese, CEO von United Internet Media.

Schon im Vergleich zu den letzten Erhebungen hat sich die Bewertung der E-Mail verbessert. Etwa zwei Drittel der Teilnehmer geben an, „ohne die E-Mail viele Dinge nicht erledigen zu können“ und „E-Mails schreiben oder lesen ist mein täglicher Begleiter“. Die Bedeutung erhält die E-Mail nicht nur dank ihrer Nachrichtenfunktion, sondern auch durch die Anforderungen vieler Online-Anwendungen, sich mit einer E-Mail-Adresse zu registrieren.

Zentraler Login wünschenswert

Die Österreicher verwenden ihre E-Mail dabei besonders häufig zum Einloggen bei öffentlichen Einrichtungen, die Deutschen für Online-Auktionen. Mehr als zwei Drittel der Schweizer nutzen ihre Adresse in App-Stores. Weitere Relevanz hat die E-Mail für Online-Banking dazugewonnen.

Erstmals hat die Studie auch Antworten hinsichtlich der Einstellungen zur Datentransparenz im Ländervergleich erhoben. 84,1 Prozent der Studienteilnehmer wünschen sich von ihren digitalen Kommunikationsmitteln Transparenz darüber, welche Daten erhoben, gespeichert und verarbeitet werden. 81 Prozent der E-Mail-Nutzer im DACH-Raum wollen ihre Einwilligungen zur Datennutzung schnell und einfach verwalten, dafür würden sie auch neue Angebote nutzen: 73,4 Prozent hielten einen zentralen Login, mit dem sie sich in alle Dienste und Anwendungen sicher anmelden könnten, für sinnvoll und wünschenswert. Besonders hohe Zustimmung für einen zentralen Login-Dienst gibt es mit 75,5 Prozent in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Österreich liegen die Werte mit 71,4 Prozent bzw. 73,2 Prozent sehr hoch.

Wichtig ist den Befragten auch die Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit ihrer privaten Kommunikation. Knapp 89 Prozent der Befragten beurteilen diese als „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Beinahe genauso relevant ist mit 82,6 Prozent das Kriterium „Zuverlässigkeit & Usability“. Das Kriterium ‚Verfügbarkeit & Popularität‘ ist rund zwei Dritteln der Probanden wichtig und damit drei Prozentpunkte mehr als bei der letzten Befragung.

Die E-Mail wird zudem weiterhin als sicherster und vertrauenswürdigster digitaler Kommunikationsdienst bewertet. In diesen beiden Punkten ist die Wahrnehmung bei allen Diensten am deutlichsten im Vergleich zur vorigen Studie im Jahr 2017gestiegen.

stats