E-Mail als zentrales Kommunikationsmittel
 

E-Mail als zentrales Kommunikationsmittel

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Über neun von zehn Personen nutzen die E-Mail anschaffungsbezogen im Lauf der Customer Journey. .
Über neun von zehn Personen nutzen die E-Mail anschaffungsbezogen im Lauf der Customer Journey. .

Die Studie „Customer Journey meets E-Mail“ zeigt, dass neun von zehn Personen die E-Mail anschaffungsbezogen im Lauf der Customer Journey nutzen.

Die Studie „Customer Journey meets E-Mail“, die vom Marktforschungsinstitut Interrogare im Auftrag von United Internet Media (UIM) durchgeführt wurde, zeigt, dass die E-Mail in fast allen Phasen des Kaufprozesses ein zentrales Kommunikationsmittel darstellt und bis zur finalen Kaufentscheidung genutzt wird.

Über neun von zehn Personen nutzen die E-Mail anschaffungsbezogen im Lauf der Customer Journey. Rund 80 Prozent registrieren sich mit ihrer E-Mail-Adresse für Newsletter oder Online-Shops. Die Zahl der Registrierungen in Online-Shops nimmt dabei noch einmal deutlich zu, sobald der Kunde eine Vorauswahl des Produkts oder der Dienstleistung getroffen hat.

66,4 Prozent der Befragten kommunizieren über die elektronische Post mit dem Händler während der Kaufphase. Nach dem Kauf eines Produkts setzen knapp drei Viertel ihren E-Mail-Account als „Monitoring-Tool“ ein, um sich beispielsweise über den Versandstatus zu informieren.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern

Laut Studie verhalten sich Frauen und Männer in den verschiedenen Kaufphasen unterschiedlich: Frauen registrieren sich generell häufiger für Newsletter oder Online-Shops und zeigen mit 75,4 Prozent in der Nachkaufphase eine stärkere transaktionsbezogene E-Mail-Nutzung als Männer (69,8 Prozent). Männer kommunizieren wiederum in den Kaufphasen vermehrt per E-Mail, um mit Händlern und Dienstleistern in Kontakt zu treten. Die E-Mail-Nutzung ist über alle Altersgruppen hinweg in der gesamten Customer Journey ähnlich hoch.

„Die starke anschaffungsbezogene E-Mail-Nutzung während der Customer Journey prädestiniert E-Mail-Portale als Werbeumfeld. Die Vielzahl der Touchpoints in den verschiedenen Phasen des Kaufprozesses bietet Werbungtreibenden beste Gelegenheiten, um Konsumenten mit Werbung für Marken, Dienstleistungen und Rabattangebote gezielt anzusprechen“, sagt Rasmus Giese, CEO United Internet Media GmbH.

Erhöhte E-Mail-Verwendung bei Multi-Device-Nutzern

Ebenso ist bei Personen, die mehrmals täglich mindestens zwei Screens nutzen, eine erhöhte anschaffungsbezogene E-Mail-Nutzung zu erkennen. Heißt: Mehr Registrierungen in Online-Shops und für Newsletter. Noch deutlicher zeigt sich dieses Verhalten bei Multi-Device-Nutzung mit TV-Kombination. Hinsichtlich der Geräteverwendung findet diese am häufigsten zu Beginn des Kaufprozesses und vor allem am Smartphone statt.

„Konsumenten vollziehen den größten Teil des Kaufprozesses über mobile Geräte, etwa bei der Informationsbeschaffung und dem Produktvergleich. Die dabei entstehenden Touchpoints bieten ein hohes Werbepotenzial in den verschiedenen Kaufphasen. Der Abschluss erfolgt aber überdurchschnittlich oft auf dem Desktop, der bei Dateneingabe und Verbindungsqualität im Vorteil ist. Darum kommt Desktop-Werbung auf den letzten Metern der Customer Journey auch 2017 eine hohe Relevanz zu“, erklärt Giese. 
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