E-Commerce: So steigert ihr eure Conversions ...
 

E-Commerce: So steigert ihr eure Conversions im Weihnachtsgeschäft

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Whitepaper von PayPal gibt wertvolle Tipps zur Optimierung des Check-Out-Prozesses

Das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange und geht in den nächsten Wochen in die Zielgerade. Höchste Zeit, der Conversion-Optimierung den letzten Schliff zu geben, um das Maximum aus der für viele Online-Shops attraktivsten Zeit des Jahres herauszuholen.
Da kommt das Whitepaper, das PayPal zum Thema Optimierung des Check-Out-Prozesses herausgebracht hat, gerade recht. Denn es gibt Tipps, die auch kurzfristig noch umsetzbar sind. 

1.     Den Prozess aus Sicht des Kunden sehen.
Klingt auf’s Erste wie ein „na-no-na-ned“ Tipp. Aber es stimmt: meistens sieht der Prozess so aus, wie ihn die technischen Möglichkeiten vorgeben. Weniger, wie er aus Sicht des Kunden optimal wäre. Betrachtet euren Check-Out mal kritisch. Beobachtet vielleicht auch jemanden, der unbedarft ist beim Shoppen in euren Stores. Gibt es Teile, bei denen die User ins Stocken geraten? Wo sie anstehen und spontan nicht weiterwissen? Schon klar, dass technische Restriktionen den Rahmen vorgeben und vor allem kurzfristig kein völlig neues Shopsystem aufgesetzt werden kann. Aber bestimmt gibt es den einen oder anderen Teil, der sich optimieren lässt und der dazu beiträgt, dass sich die User wohler fühlen. Und damit letztlich weniger Abbrüche erzeugen.

2.     Den Check-Out einfache machen – Stichwort: Autofill
Jeder kennt das, wenn man selbst online einkauft: es ist unfassbar nervig, die selben Daten immer wieder eingeben zu müssen. Das Zauberwort heißt daher Autofill – also das Vorausfüllen von Formulardaten soweit diese schon bekannt sind. Der Tipp kommt natürlich nicht von Ungefähr von PayPal – schließlich macht der PayPal Check-Out genau das. Aber falls ihr ihn noch nicht verwendet, wäre es natürlich eine recht schnell eingerichtete Option, den „Check-Out mit PayPal Button“ zu integrieren.

3.     Nur Daten verlangen, die unbedingt notwendig sind
Es ist natürlich verlockend, wenn man den Kunden schon mal da hat, gleich Geburtsdatum, Lieblingsfarbe und Haustierpräferenzen abzufragen. Aber lasst es sein. Je mehr Felder auszufüllen sind, desto höher ist die Abbruchrate. Und die liegt im Schnitt bei 68% schon hoch genug. Holt euch die zusätzlichen Daten lieber nach dem Check-Out, oder bei Folgekäufen.

4.     Mobile First
Tja, das hätte eigentlich der erste Tipp sein sollen. Im heurigen Weihnachtsgeschäft werden mehr Einkäufe über mobile Endgeräte getätigt werden als jemals zuvor in der Geschichte des E-Commerce. Wie sieht euer Check-Out am Handy aus? Und was könnt ihr tun, dass er besser wird? Wie wäre es für’s erste mit größeren Schriften und Buttons? Das sollte doch recht einfach einzurichten sein.

5.    Vertrauen und Orientierung schaffen
Zieht euer Branding auch im Check-Out-Prozess weiter. Gerade, wenn Services für den Check-Out benutzt werden, leidet das Branding oft. Nutzt aber gerade dort alle Möglichkeiten, die euch zur Verfügung stehen. Vertrauen ist in diesen Sekunden enorm wichtig. Selbiges gilt für Orientierung. Zeigt den Kunden also so genau wie möglich an, wie weit sie im Bezahlprozess bereits sind und welche Schritte noch auf sie zukommen.

Das gesamte Whitepaper von PayPal findet ihr hier zum kostenlosen Download. Ich wünsche euch viel Erfolg für euer digitales Weihnachtsgeschäft und hohe Conversions.

[Michael Weberberger]
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