E-Commerce-Kunden geben mehr aus
 
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Während Bargeld weiterhin aus der Sicht der meisten unverzichtbar ist, wächst die Bereitschaft zur Bezahlung etwa auch via Handy.
Während Bargeld weiterhin aus der Sicht der meisten unverzichtbar ist, wächst die Bereitschaft zur Bezahlung etwa auch via Handy.

Neue Zahlen zum Einkaufsverhalten zu Weihnachten von paysayfecard zeigen: Österreicher, die ihre Weihnachtseinkäufe online erledigten, gaben im Unterschied zu stationären Käufern rund 100 Euro mehr aus. Auch in anderen Zahlen manifestiert sich der E-Commerce-Trend.

Dass die virtuelle Geldbörse lockerer sitzt als die reale, ist eine von "fünf Zahlen des Jahres 2018", die die österreichische Paysafe-Tochter vor dem Jahreswechsel kommunizierte. Der Unterschied von 100 Euro zwischen virtuellen und realen Käufern ist dabei "sortenrein": Verglichen wurden dabei von Imas (Befragungszeitraum November) Käufer, die ausschließlich online kaufen mit jenen, die ausschließlich offline kaufen. Das Marktgewicht des Online-Handels wird auch angesichts einer weiteren Zahl aus einer Erhebung vom April ersichtlich: Damals gaben 57 Prozent von 1000 Befragten an, Online-Shopping sei inzwischen gegenüber stationärem Handel "immer meine bevorzugte Wahl".

Dass der Onlinehandel indes nicht nur den großen Playern vorbehalten sein muss, geht aus einer Befragung unter 100 österreichischen KMU-Webshops im September hervor: Fast die Hälfte aller KMU-E-Commerce-Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl vom Einmannunternehmen bis  zur Firma mit 50 Mitarbeitern bietet dabei bereits bargeld-basierte Zahlungsformen an. Die Kunden fahren ihrerseits weiter zweigleisig: 60 Euro Bargeld - und damit deutlich mehr als in anderen europäischen Ländern - tragen die Österreicher durchschnittlich mit sich. Zugleich hat bereits fast ein Drittel der Bevölkerung (31 Prozent) das eigene Handy für Bezahlvorgänge genützt.

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