Drei-Marketingchef Rausch: "Wir haben weder e...
 

Drei-Marketingchef Rausch: "Wir haben weder ein Branding- noch ein Wiedererkennungsproblem"

Drei
Christian Rausch will immer zeigen, dass es auch anders geht. So lautet jedenfalls der Claim von Drei.
Christian Rausch will immer zeigen, dass es auch anders geht. So lautet jedenfalls der Claim von Drei.

Im Interview mit Werbeplanung.at spricht Drei-Marketingchef Christian Rausch über die Marke Drei, Claims und Digital-Spendings.

Mit seiner "Es geht auch anders"-Kampagne ist der Mobilfunkanbieter Drei inzwischen schon seit drei Jahren auf Werbetour durch ganz Österreich - natürlich in immer neuen Variationen. "Ich bin fest davon überzeugt, dass eine der größten Stärken und einer der wichtigsten Punkte, die man fokussieren muss in diesem Job, Kontinuität ist", sagt Drei-Marketingchef Christian Rausch nun im Interview mit Werbeplanung.at. Und auch wenn eine Zahl als Markenname nicht immer einfach zu bewerben ist: Rausch sieht für sein Unternehmen keine Probleme. "Wir haben weder ein Branding- noch ein Wiedererkennungsproblem."

In Sachen Claim ("Es geht auch anders") gehe es darum, sagt Rausch, diesen auch immer zu beweisen - und das sei gar nicht so einfach. "Man braucht eine Fülle für diese Ansage. Hier können die Kommunikation und die Marke per se schon einiges covern. Das machen wir, glaube ich, ganz gut, indem wir bewusst anders kommunizieren und Headlines beispielsweise durchstreichen." Letztendlich gehe es aber immer um das Produkt und hier verweist Rausch auf die Kooperation mit Spotify und den HuiTube. 

Mit einem Marktanteil von etwa 28 Prozent ist Drei auch die Nummer drei im Mobilfunkmarkt - zuletzt konnte das Unternehmen aber deutlich auf T-Mobile Austria aufschließen. A1 ist nach wie vor der unangefochtene Marktführer. Der Digitalanteil der Drei-Werbespendings liegt laut Rausch bei 13 bis 15 Prozent. "Zählen wir noch Search dazu, dann sprechen wir von circa 20 bis 22 Prozent." Grundsätzlich gehe es aber immer um einen gesunden Mediamix, sagt Rausch. "Mit viel Geld herumschmeißen kann jeder. Wenig sinnvoll einsetzen, das ist die wahre Kunst."
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