DLD-Konferenz holt WhatsApp-Gründer
 

DLD-Konferenz holt WhatsApp-Gründer

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Der Münchner Burda-Verlag bringt wie jedes Jahr hochkarätige Sprecher zu Hightech- und Internet-Themen auf die zwei Bühnen der exklusiven Veranstaltung - HORIZONT wird umfangreich berichten

Die zeitliche und räumliche Nähe zum Weltwirtschaftsforum in Davos nutzt die Konferenz "Digital Life Design" (DLD) auch im zehnten Jahr ihres Bestehens wieder geschickt aus. Zum Jubiläum hat Veranstalterin Steffi Czerny wieder ein ansprechendes Programm zusammen gestellt, das zum Jahresanfang einen guten Überblick über die Trend-Themen der Online-Branche geben wird. HORIZONT ist alle drei Tage mit dabei und wird ausführlich von der Konferenz berichten.

WhatsApp, Wikipedia, Google


Unter den 150 Speakern, die die etwa 1000 geladenen Gäste in Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Info und Meinung versorgen werden, finden sich auch 2014 wieder große Namen. So hat es Czerny geschafft, den sehr öffentlichkeitsscheuen Gründer der boomenden Messaging-App WhatsApp, Jan Koum, nach München zu holen. Im Vorfeld gab dieser bekannt, dass seine Smartphone-App mittlerweile von 30 Millionen Deutschen genutzt werde.

Außerdem wird Wikipedia-Gründer Jimmy Wales, der schon öfter auf der DLD zu Gast war, sprechen. Weiters sind mit Nest-Gründer Tony Fadell und Waze-Gründer Noam Bardi gleich zwei Vertreter von wichtigen Internet-Firmen anwesend, die Google kürzlich aufgekauft hat - was spannende Einblicke in die weitere Entwicklung des führenden Internet-Konzerns verspricht.

Zwischen Big Data und NSA


Auch das Thema NSA wird in München behandelt werden - etwa von Frank Rieger vom Chaos Computer Club, Buchautor Evgeny Morozov, EFF-Gründer Jon Perry Barlow oder Anke Domscheit-Berg (Netzaktivistin und Frau von Ex-WikiLeaker Daniel Domscheit-Berg). Spannend wird auch die Diskussion rund um die Medienzukunft, die etwa Arianna Huffington sowie Vertreter des neuen "Viral-Journalimus" Buzzfeed und Upworthy. Weitere wichtige Themen: Big Data, Bitcoin, Mobile Payment oder Augmented Reality. Alle Wünsche kann die DLD dann aber auch nicht erfüllen. Wie Czerny der DPA sagte, hätte sie gerne Snapchat-Gründer Evan Spiegel nach München geholt, was aber leider nicht geklappt hätte.
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