Digital Innovation Session: Digitale Tools fü...
 
Digital Innovation Session

Digitale Tools für eine neue Arbeits- und Lernkultur

Team SDO/scc
Harry Gatterer (links), Maresa Wolkenstein (oben rechts) und Xenia Daum (unten rechts) diskutierten bei der Digital Innvovation Session zum Thema "Mit Zukunftsmut und digitalen Tools zu einer neuen Arbeits- und Lernkultur".
Harry Gatterer (links), Maresa Wolkenstein (oben rechts) und Xenia Daum (unten rechts) diskutierten bei der Digital Innvovation Session zum Thema "Mit Zukunftsmut und digitalen Tools zu einer neuen Arbeits- und Lernkultur".

Zukunftsforscher Harry Gatterer und Maresa Wolkenstein gaben bei der aktuellen Ausgabe der Online-Veranstaltung von styria digital one (sd one) und Styria Content Creation (SCC) Einblicke in die Entwicklungen von Gesellschaft und Arbeitswelt.

Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, sah viele Menschen derzeit in einem Gefühl der Erschöpfung. Sie würden Vergangenheitsbewältigung betreiben, während der globale Ausnahmezustand noch anhalte – auch, wenn es in Österreich bereits wieder etwas leichter aussehe. Für die Mitarbeitermotivation bedeute das, "für Unternehmer und Führungskräfte jetzt echte Aufbruchserzählungen für eine positive Zukunft zu finden. Es geht um Kreativität und die gemeinsame ehrliche Auseinandersetzung mit Potenzialen. Wenn man neue starke Zukunftsbilder gestaltet, gibt es die Chance auf ganz neue Gestaltungsräume." Das Positive an der Krise ist für Gatterer etwa die Treiberwirkung für die Digitalisierung. "Wir waren gezwungen, jetzt zu handeln und den technologischen Fortschritt nicht wie zuvor immer auf die Zukunft zu verschieben."

Den zweiten Impulsvortrag in dieser Digital Innovation Session hielt Maresa Wolkenstein, Research & Development Managerin bei styria digital one (sd one). Sie stellte am Beispiel des Lernmanagementsystems Sapiro vor, wie Unternehmen das im jeweiligen Kontext notwendige und nützliche Wissen effektiv, und messbar an ihre Beschäftigten bringen können: "In Organisationen existieren mehrere Arten von Wissen: Spezifisches Fachwissen, das mehr oder weniger rasch veraltet, gemeinschaftliches Wissen und verbindliches Wissen über Vorschriften etc. Dieses Wissen braucht aktives Management, damit Innovation möglich wird. Alle Mitglieder im Team sollen Wissen bekommen, teilen und sagen, wo es fehlt".

Xenia Daum, die als styria digital one Geschäftsführerin wieder die Moderation der Veranstaltung übernahm, präsentierte zur Fragerunde am Schluss die Key-Take-Aways dieser Session in Form von "Fragen, die es sich zu stellen lohnt". Etwa, ob wir wirklich zur "Normalität" zurück möchten, oder wir die Zeichen der Krise nutzen sollten, um uns weiterzuentwickeln. Wie Unternehmen wieder eine "Wir-Kultur" und Motivation bei ihren Mitarbeitern herstellen. Oder ob man sich bereits mit agilen Lernmanagement beschäftigt.
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