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Die Schwerpunkte des Digitalisierungskonzeptes 2017

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Das Digitalisierungskonzept stellt eine Vorschau auf Schwerpunkte der Weiterentwicklung des digitalen, audiovisuellen Medienmarktes und diesbezügliche Kernziele der Medienbehörde KommAustria für einen Zeitraum von zumindest zwei Jahren dar.
Das Digitalisierungskonzept stellt eine Vorschau auf Schwerpunkte der Weiterentwicklung des digitalen, audiovisuellen Medienmarktes und diesbezügliche Kernziele der Medienbehörde KommAustria für einen Zeitraum von zumindest zwei Jahren dar.

Die Medienbehörde KommAustria veröffentlichte ihr Digitalisierungskonzept 2017 mit den aktuellen Schwerpunkten der Rundfunkdigitalisierung.

Die verbesserte Nutzung von Rundfunkfrequenzen und die damit einhergehende Umwidmung bisheriger Fernsehkanäle zugunsten von Mobilfunk-Anwendungen sowie der Digitalradio-Standard DAB+ zählen unter anderem zu den Schwerpunkten der Rundfunkdigitalisierung in den nächsten zwei Jahren. Das geht aus dem Digitalisierungskonzept 2017 hervor, das heute von der Medienbehörde KommAustria veröffentlicht wurde und mit 1. Mai in Kraft tritt.

Digitalisierung im TV-Bereich

Bei der Neuausschreibung von regionalen Fernsehzulassungen müssten für Sender, die bisher über die technische Plattform Multiplex C senden, "neue Frequenzbereiche zugeordnet werden", teilt die KommAustria in einer Aussendung mit. Konkret heißt es darin: "Das EU-weit abgestimmte Ziel, bis Juni 2020 den TV-Frequenzbereich oberhalb von Kanal 48 (700-MHz-Band) als sogenannte Digitale Dividende II vor allem für mobile Breitband-Internetverbindungen freizuräumen, ist unter anderem bei der neuen Ausschreibung auslaufender Zulassungen für regionale Angebote des terrestrischen Antennenfernsehens zu berücksichtigen."

Die Digitalisierung im TV-Bereich habe laut der Aussendung zu einer "deutlich ökonomischeren Nutzung der Rundfunkfrequenzen geführt": "So sind seit Einführung der digital terrestrischen Übertragungstechnologie DVB-T2 in Österreich rund 40 Fernsehprogramme zum Empfang mit einer Zimmer- oder Dachantenne verfügbar, teils in HD-Qualität. Über diesen Erfolg für die Medienvielfalt hinaus, konnten schon in den vergangenen Jahren ehemalige TV-Frequenzen für den Mobilfunk umgewidmet werden."

Weitere DAB+-Ausschreibungen

Des Weiteren vertieft die KommAustria ihre Frequenzplanungen für den Auf- und Ausbau des digitalen Hörfunks auf Basis von DAB+ und bereitet das Feld für weitere diesbezügliche Ausschreibungen vor. Derzeit ist die erste technische DAB+-Plattform für bundesweites Digitalradio und für regionale Angebote ausgeschrieben.

Das Digitalisierungskonzept stellt eine Vorschau auf Schwerpunkte der Weiterentwicklung des digitalen, audiovisuellen Medienmarktes und diesbezügliche Kernziele der Behörde für einen Zeitraum von zumindest zwei Jahren dar. Bisher war ein solches Konzept jeweils nach Ablauf von zwei Jahren vorzulegen. Nach einer Gesetzesnovelle ist das Digitalisierungskonzept nun künftig bedarfsgerecht anzupassen. Das derzeit noch aktuelle Digitalisierungskonzept 2015 verliert mit 30. April 2017 seine Gültigkeit.
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