Die Macht der Meinungselite im Netz
 

Die Macht der Meinungselite im Netz

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Kommentar zu Influencer Marketing von Sandra Schieder.

Forbes veröffentlichte im Vorjahr die Studie "Millennials Don't Respond To Ads". Das Ergebnis: Klassische Werbung im Fernsehen, in Zeitschriften oder an Plakatwänden erreicht die junge Zielgruppe kaum noch.

Um zu reüssieren müssen Werbetreibende in jenen Gewässern fischen, in denen sich diese Zielgruppe aufhält und das sind: Soziale Netzwerke. Doch auch dort wird es zunehmend schwieriger, eine kritische Masse mit Werbebotschaften zu erreichen.

In Zeiten wie diesen ist Influencer Marketing zu einem willkommenen Schlupfloch geworden. Das Buzzword steht dafür, dass reichweitenstarke Social-Media-Profile gegen Bezahlung werbliche Inhalte posten. Weil Influencer für junge Menschen als Vorbilder fungieren, besitzen diese enorme Meinungsmacht.

Aber nur, solange sie ihre Glaubwürdigkeit nicht verspielen. Wer sich als Influencer an jede x-beliebige Marke anbiedert, verliert dieses wichtige Kapital; und die Werbetreibenden eine notwendige Ergänzung zu klassischer Onlinewerbung.
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