Des Kindles deutsche Konkurrenz
 

Des Kindles deutsche Konkurrenz

Auf der Cebit stellte ein deutsches Unternehmen ein Linux-Lesegerät vor, das Kindle, Sony und Co. Konkurrenz machen soll.

Ein Berliner Unternehmen will Tageszeitungen, Zeitschriften und Bücher aufs E-Book bringen und hat dazu ein eigenes Lesegerät entwickelt. Der Grundgedanke dahinter: E-Book-Lesegeräte könnten nicht nur den Buchhandel verändern, sondern auch die Art und Weise, wie Zeitungen und Magazine künftig vertrieben werden. Das haben bereits Amazon mit seinem Kindle und Sony mit dem Sony-Reader PRS-505 zum Anlass genommen, sich im e-Book Business niederzulassen. Inhalte auf neue Weise unter die Leute bringen ist das Credo von txtr, der über W-Lan oder auch über Mobilfunk mit UMTS Daten empfangen kann. Über Nahfunk können sich zudem zwei txtr-Geräte erkennen und Texte austauschen können.







Außer dem Gerät gibt es auch eine Plattform im Netz, auf der die txtr-Nutzer frei verfügbare Texte hochladen und austauschen können. Das E-Book-Lesegerät kann sich mit dieser Plattform verbinden und Inhalte von dort beziehen. Zurzeit ist txtr.com noch im Beta-Stadium, bis Mai soll die Entwicklung fertig sein.

Zum Start des Geräts soll es einen Online-Shop geben, wo Verlage ihre Titel anbieten können, zu einem von ihnen selbst gewählten Preis.
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